Wachstum in Singapur

In ‘Zurück in Changi‘, http://wp.me/p2ljyL-14G, erwähnte ich:
Die Kapazität des Flughafens wird von 66 auf 85 Millionen Passagiere erweitert.
Doch die Planung sieht vor: Bis 2025 werden eine dritte und vierte Piste gebaut.
Mit Terminal fünf, einem eigentlich komplett neuen Flughafen, soll dann die verfügbare Kapazität verdoppelt werden, (auf 170 Millionen?). Terminal2
Bereits heute verbinden pro Woche 110 Gesellschaften mit über 6500 Flügen 240 Orte mit Singapur.
Die Grundfläche von Singapur betrug 1960 knapp 582 Quadratkilometer. Bis 2012 wurde aufgeschüttet, dem Meer erfolgreich Land abgetrotzt. Die Fläche beträgt neu 710 km².
Die Regierung hofft, die Insel in Zukunft auf über 800 km² zu vergrössern.
5,3 Millionen Einwohner, 7126 pro km², bevölkern den Flecken von schätzungsweise der Grösse des Kantons Glarus in der Schweiz. Im Kanton Glarus leben nur 39‘000 Menschen auf 685 km², 57 pro km².
In Glarus gibt es keine internationalen Flughäfen. Glarus könnte nur auf Kosten der Nachbarkantone wachsen.
Im Kanton Glarus weiden Kühe für die Milchwirtschaft. In den Höfen tummeln sich Schweine.
Die Chinesen in Singapur, 77 % der Bevölkerung, essen gerne Schweinefleisch. Wegen geruchlicher Belästigungen wurde vor Jahren die Schweinezucht von der Insel verbannt. Alles muss importiert werden. Landwirtschaft ist kaum vorhanden. Sogar Wasser fliesst von Malaysia in den Stadtstaat.

Das kleine, kostbare Territorium wird mit der besten Armee der Welt verteidigt.
Die Singapore Armed Forces umfassen die Teilstreitkräfte Heer, Marine und Luftwaffe.
Das Heer verfügt über 50‘000 Aktive und eine Reserve von 170‘000 Mann. Man übt mit AMX-13-SM1-Kampfpanzern und Schützenpanzern der Typen Bionix AFV und M113. Seit 2008 ergänzen102 Leopard 2A4 die Schlagkraft.

Die 4‘500 Mann starke Marine besitzt Stealth-Fregatten. Weiter sind Korvetten, Patrouillenboote und Landungsschiffe vorhanden.
Die U-Boot-Flotte verfügt über Boote der schwedischen Sjöormen-Klasse, seit 2011 verstärkt durch Boote der Södermanland-Klasse, in Singapur Archer-Klasse genannt.

Die Luftstreitkräfte umfassen 6‘000 Spezialisten. Flugzeuge der Typen F-16, F-15, Northrop F-5 und Lockheed C-130 Hercules stehen in Hangars und auf Flugplätzen. Hubschrauber der Typen Aérospatiale AS 332, Apache, CH-47 und S-70 sind einsatzbereit.

Also Vorsicht beim Zigaretten-Schmuggel. Es dürfen nur angebrochene Packungen mit maximal 17 Glimmstengeln eingeführt werden. Noch heute schlottere ich, wenn ich an meine unverzollten Gudung Garam denke. Die angebrochene Packung aus Labuan mit 18 Zigaretten lag seit Thailand im Koffer, reiste über Singapur nach Malaysia, anschliessend zurück nach Singapur und ist jetzt wieder in Chiang Mai. Hätten eifrige Beamte am Zoll diese Geschichte indonesischer Nikotinspargeln mit Gewürznelkenaroma geglaubt?

Die letzte Schlussfolgerung des Aufsatzes ist, der Herr Verteidigungsminister, Bundesrat U. Maurer, kann die eidgenössische Militärsoldatenarmee nicht beliebig reduzieren,
sofern ein eventueller Einsatz für die ganze Schweiz und nicht nur für den Kanton Glarus geplant ist. Andernfalls müsste Herr Maurer seine Heiligkeit, den Papst in Rom, im Ernstfall um die Mithilfe der Schweizergarde in Kostümen von Maestro Jules Repond, bewaffnet mit Hellebarde und Schwert, zwecks Rettung der Confoederatio Helvetica ersuchen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Singapur
http://de.wikipedia.org/wiki/Hellebarde
http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4pstliche_Schweizergarde

Ein Gedanke zu „Wachstum in Singapur

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