Gesundheitliche Gefahren in Malaysia

Die grösste Gefahr lauert in den Kochtöpfen. Die Menschen essen zu viel. Sie schleppen Übergewicht mit sich herum. Sie leiden unter Zuckerkrankheit. Reichliche, zudem falsche Ernährung bewirken hohe Blut-Cholesterinspiegel.
Interessant: Cholesterinsenker stellen das weltweit umsatzstärkste Segment des Pharmamarktes dar. Bereits vor zehn Jahren wurden mit Cholesterinsenkern weltweit Umsätze von 27 Milliarden US-Dollar erzielt.Kedai Makanan
Bis im September 2014 wurden in Malaysia 68’144 Fälle von Dengue-Fieber registriert. Das ist das Vierfache gegenüber der Vergleichsperiode vor einem Jahr. 2014 starben bereits 131 Menschen.
Unter dem Einfluss der Militärregierung sind in Thailand seit Beginn des Jahres nur 6’420 Personen an Dengue erkrankt, so wenig wie seit 5 Jahren nicht mehr. (Das illustriert deutlich, dass Zivilregierungen wenig taugen oder Militärs bessere Statistiker haben.)

Die Gesundheitsbehörden in Malaysia klagen allgemein über einen Anstieg der Infektionskrankheiten. Sie machen vor allem illegale Einwanderer dafür verantwortlich. Eigentlich wären Vorsorge-Untersuchungen für ausländische Studenten und Arbeiter obligatorisch. Schwarzarbeiter kümmern sich kaum um staatliche Vorschriften und Gesetze.
Tuberkulose verbreitet sich ungehindert. Die Sterberate durch Tuberkulose ist höher als bei Dengue.
Von 1‘270‘000 Gastarbeitern versäumten 45‘000 die Zweituntersuchung. Ein zeitlich begrenzter Straferlass der Regierung für ungefähr 1‘300‘000 Schwarzarbeiter steigerte die Erfolgsquote für Untersuchungen kaum. Nur 400‘000 Illegale meldeten sich. Von diesen hatten 24’000 Menschen ansteckende Krankheiten.

Impfstoffe gegen Tuberkulose, Diphterie, Kinderlähmung, Keuchhusten und Hepatitis B sind vorhanden. Diese Krankheiten waren, wie Lepra, praktisch ausgemerzt. Nun werden diese Seuchen wieder durch Leichtsinn und Dummheit verbreitet.

Als vorsichtiger Mensch trinke ich viel Tee zur Bekämpfung von Bakterien und Viren. Zum Frühstück mag ich Pefferminztee. Am späteren Nachmittag, nach anstrengenden Wanderungen, bestelle ich üblicherweise ‚Long Island Tee‘. Dieser Tee ist verwandt mit einem Getränk namens ‚Borneo Tea Party‘ aus Kota Kinabalu. (1) Der feine Unterschied ist, in ‚Borneo Tea Party‘ wurde weniger Eis, dafür mehr Schnaps verwendet.

Annie Freeda Cruez, Foreign ills, The sun, 29. Sep. 2014 (2)
(1) https://hinterindien.com/2014/01/15/borneo-tee/
(2) http://en.wikipedia.org/wiki/The_Sun_(Malaysia)

2 Gedanken zu „Gesundheitliche Gefahren in Malaysia

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