Gefahren in Schlafzimmern

Eigentlich müssten die Zugänge zu Schlafzimmern mit Warnhinweisen versehen sein.
Etwa neuntausend Menschen beissen im Land des Lächelns pro Jahr bei Motorradunfällen in Naturstrassen, Asphalt, Blech oder Beton. Ein besonders schwerer Schlag traf die letzten Tage die Insel Phuket. Dort verloren Motorradhersteller und Ölindustrie in fünf Tagen sechs Kunden.
Aber weit mehr Menschen sterben in Hinterindiens Schlafkammern – mit und ohne Matratzen. Für Rentner gilt sogar ein erhöhtes Risiko. Die einzige Abhilfe wäre der Besuch von Kneipen und Konzerten.
In Schlafräumen muss nicht unbedingt der Geist aufgegeben werden. Man kann sich allerhand Infektionskrankheiten holen: Vom einfachen Schnupfen, bis zu komplizierten Geschlechtskrankheiten. Zusätzlich warten Milben, Läuse und Flöhe neben verführerischen, vielleicht üppigen Fett- und Fleischgebilden, wie sie bereits der bekannte Flame Pieter Pauwel Rubens ab 1592 auf Leinwände pinselte. (1)
Moderne Frauen, vor allem in Malaysia und Südthailand, streben mit Hilfe von Süssgetränken, Naschwerk wie Pralinen und Torten, oder importiertem Fastfood – barocke Formen an. Rubens
Meine schlimmsten Bedenken verschwinden, sobald mich etwas sanft Duftendes, warmes Verlockendes, auf die Matratze ruft. Absolut gedankenfrei rolle ich ins Bett und streichle feine Haut und reizende Formen, bis ich einschlafe. Das ist bedeutend angenehmer, als das Knuddeln miefender, mit Holzwolle gestopfter Teddybären während meiner Kindheit.

Im Haus am letzten Reisfeld erwachen wir öfters wie aus einer Narkose in einem extremen Schnapsladen. Das ganze Haus riecht eindringlich nach Ethanol. Der Pegel ist derart hoch, dass ich wegen Explosionsgefahr kein Licht einschalte.
Wir benutzen Ethanol im Badezimmer zum Reinigen technischer Geräte und deren Behältern aus rostfreiem Stahl. Ich prüfte, ob etwa unsere Flasche umgefallen sei. Sie stand jedoch verschlossen aufrecht an ihrem Ort.
Die Ethanol-Kontamination stammt aus der Nachbarschaft. Reinigen die Anrainer ihre Häuser nach Mitternacht mit Alkohol? Mitten in der Nacht dämmerte es in meinen Gehirnwindungen.
Die machen wahrscheinlich chemische Experimente. Beim Googeln lernte ich, wie Methamphetamine, „CRYSTAL“,“METH“,“CRANK“,“SPEED“, “ICE“, hergestellt werden. In einer amerikanischen Anleitung wird Vicks verwendet. (2, 3) In Hinterindien benutzen Erzeuger Pseudoephedrin aus Hustensaft. (4) Den gibt es mit der dreissig Baht Versicherung in jedem Spital gratis.
Der Verfasser der Anleitung empfiehlt eindringlich:
“PLEASE! DON’T SMOKE IN THE SAME ROOM WHEN YOU DO THIS. OPEN A WINDOW IN THE ROOM. It is very easy to become delirious off the ether fumes, so be sure you are well ventilated.”
Die Nachbarn werden im Schlafe betäubt. Möglicherweise ist es bloss ein intelligentes Vorspiel für einen Raubüberfall.
Kriminell sind die Aktionen wohl kaum, denn das Kriminalgericht wies sogar ein Verfahren zurück, in dem Demonstranten des Volksdemokratischen Reformkomitees (PDRC) vorgeworfen wurde, die Wahlen am 2. Februar 2014 behindert zu haben. (5)

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Paul_Rubens
(2) http://phrack.org/issues/4/8.html
(3) http://www.drugabuse.gov/publications/research-reports/methamphetamine/how-methamphetamine-manufactured
(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudoephedrin
Neuartiger Drogencocktail
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/65339

 

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