Zwanzig Jahre leben im Überfluss oder überflüssiges Leben

Die Latexproduktion sollte unbedingt erhöht werden. Der Grund ist, es gibt zu wenig Gummi im LOS, im Land Ohne (amtlich zugelassene) Sexarbeiterinnen. (Prostitution verboten! So einfach löste mann Probleme). Das ist Thainess.
Die Störche üben dauernd Tiefflug. Vom Teenager an sind Frauen dauernd schwanger. Ist es wegen der zelebrierten Penisverehrung in einschlägigen Andachtsstätten oder anderswo, vielleicht in Schulhäusern oder Karaokeschuppen.
Mowglis Schulklassen wurden von Ärzten und durch Pflegepersonal öffentlicher Krankenhäuser über Sexualität, Fortpflanzung, Lust und Seuchen (Lustseuche) aufgeklärt. Alle die instruierten Jugendlichen erhielten wohlverpackten Latex zwecks Verhütung ansteckender Krankheiten und unerwünschter Schwangerschaften. Kein Sex ohne Latex! Aber lehren sie eigensinnige, störrische Esel Fahrrad fahren.
Diese extremen Schwachköpfe mögen Gummigeruch nur an Motorfahrzeugen. Sie händigten alle ihre Franzosen an Mowgli aus. Er ist nun familieninterner Lümmeltütenverwalter.
Kaufen würden Thais Kondome nur in Ausnahmefällen: zu teuer! Kinder sind nicht unbedingt preisgünstiger, selbst wenn sie nur an Nahrungsmittel, Kleider und üppige Schulgebühren denken.
Was hier im Suff oder Drogenrausch mit wollüstigen Triebwerkzeugen hormongesteuert auf die Welt gestellt wird, entspricht eher Quantität als Qualität. Kinder werden im Dorf wie Hunde erzogen, nämlich gar nicht. Allfällige Erziehung überlässt man grosszügig den Lehrern.
Diese Gedanken hatte ich, als ich mich mit dem Schicksal eines zwanzigjährigen Individuums auseinander setzte. Ich kannte den Knaben fast zehn Jahre lang. Sein Vater war ein sympathischer Mensch, der hart arbeitete und keine Zeit für seine drei Söhne hatte, weil er als Lastwagenfahrer dauernd unterwegs war. Die Mutter, Lügnerin, Schwatzbase im Quadrat, zudem professionelle Zockerin, verspielte das karge Einkommen. Die Knäblein wurden grösser. Keiner kümmerte sich um sie. Futter, Kleider, das war die gesammelte Zuneigung.
Die Büblein spielten dauernd üble Streiche und verübten Gaunereien. Sie wurden aus sämtlichen Schulen geschmissen. Danach lebten sie einige Zeit auf Dicks Farm. Sie bestahlen Nachbarn, überall Fahrzeuge und Treibstoffe. Sie quälten die Tiere auf bestialische Weise, schlachteten zwecks Selbstversorgung Enten, Fische und Hühner ab. Arbeiten wollten sie nicht. Die Polizei war dauernd beschäftigt.

Jetzt lebt ein junger Mann im Dorf. Er habe sich gebessert. Unter hundertzwanzig Bewerbern fand er Arbeit auf einem benachbarten Golfplatz.
Er war kurz verheiratet. Vor sechs Monaten fand die Frau einen potenteren Liebhaber. Sie verliess den Vater ihres Kindes eines Nachts. Als Morgengabe liess sie den zwei Monate alten Säugling zurück. Nun schläft der Kerl im Dorf, in der Wohnung eines Onkels und teilt sein Zimmer mit seinem acht Monate alten Sohn. Welch eine Vergangenheit? Welch eine Zukunft?

6 Gedanken zu „Zwanzig Jahre leben im Überfluss oder überflüssiges Leben

    • Danke für den Kommentar.
      Ich wollte eigentlich antworten, ich sei noch nie in einem Bordell gewesen. Da hätte ich gelogen. In Edirne, Adrianopel, übernachtete ich vor mehr als fünfzig Jahren mangels anderer Schlafgelegenheit in einem Bordell, was mir erst später klar wurde.
      In meiner Rosabrillenzeit in Nordthailand waren vermutlich nicht sämtliche mandeläugigen, liebeshungrigen Besucherinnen keusche Jungfrauen, was mir auch erst später klar wurde. Da stellt sich die Frage, sind professionelle Mia Noi mit wechselnden Finanzquellen nicht Prostituierte? Zu welcher Kategorie gehören Schulmädchen, die für Smartphones und Handtäschchen Sex anbieten?

  1. Oh ja, die Kindererziehung! Zuerst gar nicht, danach übertrieben streng. Dann dringende frühe Heirat und als Gesamt-Ergebnis eine chaotische Gesellschaft mit Menschen, die sich durch geringe Frustrations-Toleranz auszeichnen..

    • Danke Tom.
      Du machtest in Nord Sulawesi eingehend Bekanntschaft mit den Schwestern und Brüdern der unterschiedlichen Pfingstler-Bewegungen.
      Ich hatte das Vergnügen, im mittleren Westen der USA, im Bible Belt, zu arbeiten. Da waren diese pseudo Heiligen neben dem Ku Klux Klan besonders aktiv. Als Kleinbürger eines unterentwickelten Käse-, Schokolade- und Uhren-Herstellerlandes, schockierte mich die Tatsache, dass diese bestens ausgebildeten Familien im Mondreisezeitalter bereits ihre vierzehnjährigen Töchter verheirateten. Offenbar befürchteten sie, dass Spuren des ausgegossenen Geistes die Kniekehlen der Teenager während des morgendlichen Gesanges in der Kirche erreichen könnten.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Oral_Roberts
      https://en.wikipedia.org/wiki/Jimmy_Swaggart
      https://en.wikipedia.org/wiki/Ku_Klux_Klan

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