Die Bäckerei am Brottempel

Die Pflegebedürftigkeit von Dicks Mutter, erlaubt es uns nicht, längere Erkundungen im Grossraum Chiang Mai zu unternehmen. Im Notfall sollte Dick innerhalb einer Viertelstunde zurück im Haus sein. Solange darf man nach Artenschutzgesetz einen Menschen auf einer frisch gefüllten, dampfenden Pfanne, oft fehlt das Gerät, sitzen lassen.​
 

Seit langer Zeit sahen wir in diversen Rim Ping Geschäftsstellen abgepacktes, geschnittenes Brot, unter anderem von „Jo’s Bakery“ in Hang Dong. Vor einem Jahr versuchte Dick vergeblich, diese Bäckerei in Hang Dong zu finden. Mandeläugige Schlitzohren oder Schönheiten nach einer Bäckerei im Dorf zu fragen, sofern es keinen Zuckerbäcker betrifft, ist vergebliche Mühe. Die Einheimischen schlecken Süssigkeiten oder essen Reis und Klebreis. Brot ohne Zucker goutieren sie nicht.

Es gibt Touristen, die kennen Chiang Mai nach drei Tagen vollständig. Sie erkundeten jeden Winkel. Sie besuchten sämtliche Tempel, Garküchen, Kneipen und Restaurants. Die meisten Prostituierten sind ihnen bereits namentlich bekannt.
Ich war 1973 erstmalig in Chiang Mai. Seit zwanzig Jahren lebe ich hier. Professionelle Gunstgewerblerinnen gab es im Bekanntenkreis nur wenige. Amourös aktive Amateure häufiger. Man lebt ja nicht vom Brot allein. Ich kannte weder Wat Khet Kitchawat, noch Wat Thung Rang Raeng. Beide Bezeichnungen gelten für denselben Tempel. Chiang Mai bietet uns immer wieder neue Überraschungen. ​
Rim Ping gab das Backen in den Filialen auf. Die Brote werden von verschiedenen Betrieben zugekauft. Die Auswahl von Rim Ping vergesse ich. Eines der besseren angebotenen Brote in der Nähe ist die Baguette, das französische Stangenbrot, von Makro zu dreissig Baht.


Deshalb machte ich mich auf die Suche nach Jos Bäckerei und wurde fündig. Es gibt sogar einen Eintrag auf WordPress. (1)
Der Betrieb ist in Ban Nam Prae – in der Nähe von Hang Dong, etwas versteckt hinter Wat Khet Kitchawat, oder Wat Thung Rang Raeng. Die Fahrt zum Tempel dauerte knapp zehn Minuten. Nach der Brücke geht es geradeaus in den Tempel. Aber halten sie rechts, wenn sie zum Bäcker wollen. In der ersten Linkskurve am Tempel steht „Jo’s Bakery and Delicatessen“. GPS N 18.68087, E 98.89593.

Wir hatten Glück und trafen Jo persönlich, assen hausgemachten Leberkäse mit Gurken und genossen zum französischen Wein köstliches Kümmelbrot.
Das gesamte Angebot ist bei WordPress in Wort, Bild und Preis einsehbar.

ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag geschlossen
Übrige Tage 13 00 bis 20 00
Frisches Brot: Dienstag und Freitag

(1) https://josbakery.wordpress.com/
Lows Brotgeschichten
Der Honig-Lebkuchen-Mann
Ungeschminkte Gedanken zum Getreide
Bescheidene Brötchen, Halbpfünder

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s