Liebe Leser-innen, liebe Freunde,

es war keine bösartige Absicht, meine Tastaturen ohne Voranmeldung auf Müllhalden zu werfen. Eines unangenehmen Morgens erwachte ich und konnte Hände und Hilfsmittel kaum noch gebrauchen. Das war das durch mein Schicksal ausgelöste Ende von Hinterindien. Geschichten im Kopf gibt es noch. Die Verarbeitung arbeitet leider nicht mehr. So unfair habe ich mir meine Zukunft nie ausgemalt.
Meine Tätigkeiten wurden in den letzten Wochen sehr eingeschränkt. Melonen schneiden ist unmöglich. Die Spezialistin hört ihr Smartphone nicht. Mails erstellen dauert Stunden. Einfacher ist Radiohören. Ich spezialisierte mich auf Staumeldungen vom Gotthard. Zwischen den Meldungen ertönen je nach Wetter Werke von J.S. Bach und Söhnen, G. Bizet und Wynton Marsalis.
Danke an meine Begleiter, Helfer-innen und besonders der Familie in Leuk. Ich wünsche allen Menschen angenehmere Wege zu ihren Bestimmungsorten.
Aus Hinterindien, Low

8 Gedanken zu „Liebe Leser-innen, liebe Freunde,

  1. Hallo Low,

    Schade wird dieser informative und teils auch lustige Blog beendet. Habe deine Berichte immer wieder gerne gelesen und hat mir Thailand immer ein bisschen näher gebracht. Wünsche dir für die Zukunft nur das Beste.

    Viele Grüsse aus dem sonnigen Wallis (nicht weit weg von Leuk)

    Mike

  2. Lieber Low,
    Ich werde Deine tiefsinnigen aber auch lustigen auf der Dir eigenen intensiven Wahrnehmung Deiner Umgebung beruhenden Geschichten sehr vermissen, Dich aber , obwohl wir uns leider bisher noch nicht persönlich begegnet sind nicht vergessen.
    Alles erdenklich Gute wünsche ich (wir)
    Klaus

  3. Hallo Low

    Nun bist du schon faaast in dem Alter, in dem man als seeehr wohlgesonnener Zeitgenosse langsam beginnt, sich um Dich Sorgen zu machen. Allerdings…

    Auch wenn Du uns nun vielleicht vieeel weniger regelmäßig (oder gar nicht mehr) mit multidimensionalen Essays beglücken wirst, möchte ich (eingedenk Deiner Zähigkeit und Zielstrebigkeit) nicht in irgendwelche (auch von Dir selbst) angedeuteten Schwanengesänge einstimmen.

    Zitat: „Wolfgang Friebe sagte am 31. Juli 2018 um 20:58 :
    Kann sich keiner mal auf die „Socken“ machen und nach ihm schauen“

    Leider ist Low genauso intelligent, wie stur.
    (Low, falls es nun anders sein sollte, dann gib bitte ein Zeichen.)


    Egal, ob Du nun Deine „Geschichten aus Hinterindien“ fortsetzt oder nicht … auch ich danke herzlich für Deine nun seit immerhin über 11 Jahren geschriebenen, teils sogar als Buch veröffentlichten, seeehr tiefschürfenden und vielseitigen „Geschichten“ (zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken + dem ganzen Rest)!

    Auch sehr bemerkenswert:
    Obwohl Du wegen kleingeistiger Hindernisse im TIP Forum seit 2013 keine Essays mehr geschrieben hast /zeitweise auch gar nicht schreiben durftest /auch wegen erheblicher rückwirkender Löschungen später verständlicherweise nicht mehr schreiben wolltest, sind Deine „Geschichten aus Hinterindien“ in der Bestenliste der Leserzahlen (mit aktuell 300.511 Zugriffen/Stand 02.08.2018) immerhin noch auf Platz 8.

    Nun wünsche ich Dir möglichst viel Beweglichkeit, möglichst wenig Schmerzen und jede mögliche Genesung!

    Beste Grüße Achim

  4. Lieber Low,
    auch ich sage DANKE für Deinen großartigen Hinterindien-Blog.
    Trotz aller Probleme fällt es mir schwer zu glauben, daß die
    Geschichten nun“Geschichte“ sein sollen.

    Endlich gute Hilfe als Licht am Ende des unendlich langen Tunnels,
    wünscht Dir, kmr.

  5. Lieber Low

    Es tut mir selber sehr weh dies zu hören, verstehe aber Deine Beweggründe. Seit Jahren lese ich Deine Kurzgeschichten, habe das eine oder andere Mal auch Gleichheiten gesehen, die in unserer Familie auftauchen, zum Glück nicht ganz so schlimm.

    Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute und das Du trotz den Gebrechen und Umständen noch ein errägliches und einigermassen angenehmes Leben führen kannst.

    Martin

  6. Tja, das wars dann wohl. Das einzig Beständige ist die Veränderung. Ein herzliches Dankeschön für so viele realistisch geschilderte, (und trotz des so oft hier in Thailand erlebbaren Irrsinns) meist humorvoll verpackte Geschichten aus deinem Leben.
    Ich wünsche dir Kraft auf deinem Weg.

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