Über Low

Versehentlich erblickte ich das Licht der Welt in Bern. Als Kind futterte ich zähe Enten, welche mein Vater eigenhändig vom Teich am Weltpostdenkmal mietete. Trotz Prügeln und anderen Schicksalsschlägen baute ich Häuser, pflanzte Bäume und zeugte mindestens zwei Kinder. Seit über 10 Jahren lebe ich in einem Dorf in Nordthailand und beobachte mit einheimischen Assistentinnen aufmerksam, wie der Reis wächst. Darüber berichtete ich in den "Geschichten aus Hinterindien", http://www.forumthailandtip.com/index.php?topic=1225.0 und neu in hinterindien.wordpress.com. Low, Geschichten aus Hinterindien. Zenos Verlag, Segnitz bei Würzburg, 2011, 416 Seiten, 29.80 Euro, ISBN 978-3-931018-22-1

Vom Klebreis zur mediterranen Leichtigkeit

Nach bangen Wochen gelang es mir endlich, einen positiven Satz zu kreieren.  Eventuell ist der nur geklaut. Die gekünstelte Verunfallung des Mädchens traf mich tief. So etwas sollte in meiner Umgebung nicht wieder geschehen.
Ohne offenbar lange zu überlegen, entschlossen wir die Zwillinge bei uns aufzunehmen. Auf diese Weise waren die Kinder der Willkür der herz- und gedankenlosen Eltern entzogen. Als das Mädchen das Krankenhaus verlassen durfte, blieben Dick etwa 5 Stunden um Betten,  Matratzen, Windeln und Milch einzukaufen.

Üblicherweise lagen die meisten Menschen in Nordthailand auf dem Boden.  Matratzen gab es selten. Bettgestelle waren rar. Gegessen wurde auf dem Boden. Schmutzige und gewaschene Kleider lagen auf dem Boden.  Schränke gab es kaum. Quer im Raum eine Schnur zum Aufhängen der Wäsche war bereits Luxus. Alles war bodenständig. Nur der oder die Fernseher standen, wie in Seifen-Opern, auf Tischen.
Die  Kleinen wurden uns gebracht. Sie freuten sich an den Betten, bestiegen sie und kletterten während fünfzehn Minuten immer wieder heraus. Obschon der Knabe relativ gut sprechen konnte, benutzten sie ihre bisher übliche Kommunikation. Die Kinder legten sich demonsstrativ auf den Rücken, strampelten mit den Beinen und schrien so laut sie könnten. Wir straften sie durch Nichtbeachtung.
Plötzlich konnten sie sprechen: „Ich habe Durst. Ich möchte essen.“  Sie tranken aus Bechern  und versuchten mit gewölbten chinesischen Kunststoff-Löffeln italienische Macaroni in den Mund zu schieben. Mitleidend empfahl ich Dick europäische Suppen-Löffel aus rostfreiem Stahl zu benutzen.  Damit konnten die Kleinen sogar gemischten Salat genießen.
Gesättigt baute der durch Mikrowellen geschädigte Knabe aus Pseudo LEGO ein L-förmiges Gerät, eine Maschinenpistole, mit der er diverse Buddhas – Auyutthaya, Phitsanuloke, Rattanakosin und Sukothai, blutgierig umbrachte – peng, peng, peng.
Vor dem Schlafen genossen die Kleinen die FKK-Freuden der  Badewanne. Das Mädchen schrie von Angstträumen geplagt, einige Male. Sobald es Dicks gütige Hand spürte, schlief es weiter.
Nach einem gesunden Frühstück, brachte Dick die Kinder in den Hort, um nachher meine Wunden zu Pflegen. Als Dick gegen 18 Uhr die Kinder zurück brachte, warteten Getränke und frisch geschnittene Äpfel auf sie.  Geschenke wurden verteilt. Der Knabe Phet erhielt einen Lastwagen. Ein Kinderwagen für das Baby wartete auf Phoy.
Phet wollte immer dasselbe Spielzeug, welches das Mädchen in der Hand hielt. Lustlos schob er sein Fahrzeug am Boden. Neidisch blickte er auf den Kinderwagen. Phoy sah offenbar auf einem Bildschirm, dass Frauen mit Kinderwagen Taschen trugen. Sie hing sich einen Beutel an die Schulter und spazierte lächelnd mit dem Kinderwagen durchs Haus. Phet hob seinen Laster auf einen Barhocker. Er schrie: „Zerstören, zerstören!“ und schubste sein Fahrzeug mehrmals in den Abgrund. Danach kickte er den Wagen wie einen Fussball. Phet setzte sich auf den Wagen. Es dauerte keine Stunde bis die Zerstörung erfolgreich war. Ein Vorderrad brach.
Flugs beschlagnahmte er Phoys Kinderwagen. Augenblicklich heulte das Mädchen in voller Lautstärke auf. Phet rannte mit dem Kinderwagen in Wände und Möbel, mit der Absicht, das Gerät ebenfalls zu beschädigen.  Der Missetäter rechnete nicht mit dem alten,  halbblinden Gelähmten im Rollstuhl.  Ich auch nicht, aber es gelang mir, ihm die Beute zu entreißen. Phet legte sich auf den Rücken, strampelte mit den Beinen und begann zu zwängen und zu heulen, dass sich der Bildschirm wölbte. Nun besitzen wir ein zeitgemäßes Heimkino.
Zur Stärkung der Stimmbänder gab es für die Kinder und für uns zum Abendessen gebratene Polenta mit Tomatensoße, verfeinert mit Hackfleisch und gehackten Kräutern.
Die Anforderungen für Dick waren hoch. Sie sorgte ja nicht nur für die Kinder, sondern auch für mich.
Fortsetzung folgt

Ein ungeheurer Verdacht

Die jungen Eltern der Zwillinge und ihre Großmutter sind dauernd beschäftigt. Mit nichts tun, sich am Smartphone vergnügen, faulenzen, fernsehen oder sie rennen hirnlos virtuellen Baht-Scheinen nach. Wenn immer sie keine Zeit hatten für ihre Kinder, deponierten sie ihre Ware im oder am Beauty-Salon. Als Kindernahrung dienten ihnen Milchpulver mit heissem Wasser, Klebreis mit Fleisch von Garküchen. Gemüse kannten die Kinder nicht.
Bei Sonnenaufgang spazierten diese Personen zum Haus und setzten die Kinder ohne Voranmeldung aus. Oft ging der Vater voraus, Smartphone im Gesicht. Die Kinder strampelten ihm nach. Diese selbstverliebten Leute kümmerten sich weiter um gar nichts als ihre ureigendsten Interessen, in ihrer grenzenlosen Gier nach Geld, Sex und drahtloser Kommunikation. Die ganze Menschheit ersäuft in einem strahlenden Ozean von unkontrolliert zunehmenden Mikrowellen-Geräten. Keiner bemerkt den Dummfug! Die durch Hochfrequenz-Einflüsse geschädigten Eltern nahmen an: Irgendjemand, Urgroßmutter, unsere Angestellten, würden schon im Hause sein, um die Kinder zu betreuen.

In der Morgenfrühe des 30. Dezember schmiss der Fettfleck, die Mutter, grusslos Ihre Kinder ins Haus. Mowgli war hier auf Urlaub von der Armee. Einer der Transport-Arbeiter war ebenfalls im Haus. Nach 14 Uhr verließen die jungen Herren den Ort, um selbst zu essen, nachdem sie die Kinder verpflegt und mich ins Bett transportiert hatten.
Eine ältere Frau war für mein körperliches Wohlbefinden zuständig, turnte und massierte. Ich hörte währenddessen die Urgroßmutter und die Zwillinge im Garten. Nachher vernahm ich nur noch die Urgroßmutter und erbärmliche Schreie des Mädchens. Danach wurde es ganz still. Der Hund bellte aufgeregt. Er führte das Knäblein zum Teich. Es sah seine Schwester im Wasser und holte Urgroßmutter. Die Alte, von momentaner Blindheit geschlagen, sah nichts – oder wollte nichts sehen. Sie verließ noch am selben Nachmittag, sehr wahrscheinlich von Ängsten geplagt, abschiedslos freiwillig das Haus.

Glücklicherweise kamen die jungen Herren von ihrer Mahleit zurück. Mowgli, unser Pflegesohn, hob das Mädchen an Land und versuchte möglichst viel Wasser aus dem Körper zu schütteln. Der Angestellte zog die nassen Kleider aus und versuchte Herzmassage. Nur die Pampers, vollgesogen mit Wasser von Teich, vergaßen die Männer. Die Telefone liefen heiß. Dick war in Hang Dong beschäftigt mit dem Besorgen von Medikamenten und Medizinal-Technik. Sie rief den Vorsteher des Dorfes und das Spital zwecks Rettungswagen an. Ein Fahrzeug brachte das Mädchen zum Dorfeingang. Dort, an der Hauptstrasse 108, wartete die Ambulanz des Krankenhauses.
Die Ärzte in HangDong überwiesen die Patientin in das Nakornping Hospital in Mae Rim. Der Arzt konnte uns nur wenig Hoffnung machen. Er erklärte, dass nur etwa ein Prozent der Kinder wieder erwachen. Nach 3 Tagen Intensivstation wurde das Mädchen, als es wieder selbst atmen konnte, in ein übliches Kinderzimmer verlegt.
Die Zwillinge hatten zum Spielen nur minderwertigen Plastik-Schrott. Die Zweijährige hatte keine Puppe. Ich bat Dick, sie solle unbedingt eine Puppe kaufen.
Am nächsten Tag, welch ein Wunder, stand das Mädchen im Bett auf und tanzte mit ihrer Puppe. Von 6 Kindern im Zimmer überlebte es als einziges.

Video von Dick(Smartphone): 4. Januar 2020, Puppentanz mit Puppe im Arm

 

Einssatzbereite Männer in ihren rollenden und fliegenden Kisten

Ein überaus freundlicher Mann aus dem Dorf, ein Augenoptiker, besuchte mich im Krankenhaus in Chiang Mai. Die monatlichen Abrechnungen konnte ich nur noch mit Brille und riesiger Lupe lesen und unterschreiben. Für die Pflegerinnen mit integrierten Smartphones war die Lupe eine moderne technische Errungenschaft, weil sie keine Batterien benötigte. Nun wurde selbst das Vergrößerungsglas zu schwach.

Ich brauchte mindestens eine neue Brille. Das erste Mal kam der  Spezialist mit einer minimalen Ausrüstung. Bereits am nächsten Tag erschien er wieder mit mehr geschliffenem Glas.  Er konnte mir nicht helfen. Er empfahl, einen Augen-Arzt zu konsultieren.  Ich sah so schlecht, dass ich mir kein Bild von seinem Gesicht machen konnte.  Eine Woche danach wurde ich erfolgreich operiert.

Mittags am 12. Januar  lief ein Angestellter davon. Ausgerechnet der Mann, welcher für meine Transfers vom Bett in den Rollstuhl zuständig war. Er fand keinen Gefallen an einem lautstarken Monolog von Dick.
Ich saß hilflos im Rollstuhl und fragte mich, wie ich um 2 Uhr zurück ins Bett gelangen könnte.
Kurz darauf sagte Dick, der Eye-man, für mich der Optiker, sei bei einem Nachbarn und würde gerne helfen, mich ins Bett zu heben.
Nach der Begrüßung danke ich dem Gesichtslosen für seine Besuche im Spital. Mit Freude erzählte ich ihm, dass ich auf dem linken Auge wieder gut sehen würde. Zum Glück verstand er von meinem Gefasel gar nichts.  Enttäuschender Weise war er – wie eine Jungfrau in Thailand nur selten eine Jungfrau ist, nämlich nicht der Eye-man, der Augenmann. Er war der Ice-Man, der Eismann des Dorfes.
Der hilfsbereite Mann war kräftig. Aber seine Körperlänge ließ zu wünschen übrig. Für den nächsten Einsatz brachte er eine leere Kiste mit. Damit wollte er seine fehlende Körpergröße kompensieren.
Ein Helfer hob meine Füße. Der Eismann griff mit den Händen unter meine Arme. Ein kühner Schwung. Es krachte. Die Kiste kippte. Eismännlein lag mit mir im Bett. Seitdem bevorzugt er wieder Eiswürfel.
„Schuster bleib bei deinen Leisten,“ rief bereits der große griechische Maler Apelles, geboren 370 v Chr..

Druckfehler und andere Teufel

Für den Artikel vom 8. Januar bitte ich um Verzeihung. Ich war am Diktieren und Korrigieren, als mein kleiner Finger auf Publizieren tippte. Das Smartphone zeigte, der Artikel war wirklich für die Welt sichtbar. Erschrocken ließ ich den fehlerhaften, unvollständigen Aufsatz im Papierkorb verschwinden. Da ich nicht Sprecher, sondern nur Erzähler bin, war es mir zuwieder das Ganze nochmals zu erzählen, denn meine Stimme ist nicht unbedingt Computer geeignet. Deshalb holte ich die Arbeit nach einigen Tagen wieder ans Licht der Öffentlichkeit. Es wurde ein Kampf zwischen fehlendem Intellekt und vorhandenen unkontrollierbar gelähmten Fingern. Ich versuche gar nicht die Behinderungen zu besiegen, sondern nur meine Schwächen zu überwinden. Bereits in einem Schul-Bericht in der dritten Klasse war zu lesen: „Spricht langsam und schwerfällig“.
Meine Eltern mussten einsehen, dass sie kein Wunder-Kind gezeugt hatten. Das langsame Sprechen hat aber den Vorteil, dass man in der gleichen Zeit weniger Unsinn von sich geben kann, als ein flinker Schnellsprecher.
Am 17. Januar fanden die Siegesfeierlichkeiten mit einem sortenreinen schottischen Malz-Destillat, unter Ausschluß von Behörden, Öffentlichkeit und Würdenträgern, statt. Johnny Walker war auch nicht dabei!
Sollten Sie beim Lesen meiner Beiträge auf Ungereimtheiten stoßen, bitte informieren sie mich. Danke.

„Gong xi fat cai“
wünsche ich  mit unseren Zwillingen allen zum Chinesischen Frühlingsfest!

Angewandte Leichenschändung

Religiöse Funktionäre spenden nicht nur Segen, sondern auch Samen. In Bern gibt (gab?) es eine Firma. Sie verkaufte Samen in Tüten mit der Aufschrift: „Hundert Jahre Vatter und immer noch Samen!“ Derartige Spenden meinte ich nicht.
In den Rubriken Unfälle und Verbrechen der Zeitungen finden wir leider immer wieder Artikel, welche über Missbrauch  der Zöglinge  in Heimen und Pflegeheimen
 durch Angestellte berichten. Beinahe unglaublich ist es, dass sogar Greise, hilflose Kranke und lebende, teilweise bereits erkaltete Leichname unglaubliche Erfahrungen machen müssen.

Im Land des gequälten Lächelns ist es möglich, dass durch (buddhistische) Zauber-Mönche Leichen-Teile von Kindern zu teuren Amuletten verarbeitet werden. Je jünger das verstorbene Kind, desto wirksamer das Amulett. Diese Leichenfledderei ist in ganz Hinterindien verbreitet. Der Abt des Dorf-Tempels wurde wegen solcher Vergehen eingesperrt.  Bei Einsätzen im Süden des Landes  mussten die Truppen  als Schutz zusätzlich Amulette tragen.

Meine Arme, Hände und Finger sind unkontrollierbar und mehr als weniger gelähmt. Normale Temperatur- Empfindungen habe ich kaum mehr. Die Finger sind zeitweise fast gefühllos. Dafür bin ich auf Berührungen überempfindlich. Kleider, Seide und Tücher empfinde ich wie grobes Schmirgelpapier. Frottiertücher fühlen sich wie Marter-Werkzeuge an.
Dank sportlichen Tätigkeiten wie Rollstuhlfahren, Rudern, zusätzlich amerikanischem Hormon-Futter im mittleren Westen, entwickelten sich relativ große Brüste.
Mehrere Thaifrauen waren erfreut und sagten fast neidisch: „Du hast ja mehr als ich“.  Bei Zweifeln meinerseits bewiesen sie die Tatsachen  öfters gleich optisch anschaulich.

Eine verlustierte sich und zwickte mich fast schmerzhaft in die Brustwarzen. Danach gab sie ihre Nippel zwecks betasten frei. Das wäre eine gute Finger-Übung in der Physiotherapie gewesen. Leider musste ich dort Kunststoff-Klammern drücken und kleine Plastikkegel versetzen. Weil ich links nichts spürte, konnte ich auch nichts quetschen.
Flugs erfand die listig Lüsterne eine therapeutische Übung. Sie nahm meine Hand, legte sie aufs Bett und presste ihre Brust in meine Handfläche, dass ich schrie.
Ich wäre ein Heuchler, wenn ich nicht erklären würde, dass mir solche Spiele vor 2 bis 3 Jahren noch Spaß gemacht haben.

Das Winter-Wetter in Nordthailand 2019/2020

Vor Weihnachten war es bitter kalt. Die Temperaturen sanken des Nachts bis auf 10 Grad. Einige Fische starben. Das Wasser war zu kalt. Sie hätten eventuell schneller schwimmen müssen. Das konnten sie nicht, weil Dick nur 500 Stück im kleinen Teich aussetzte.
Auf Doi Inthanon zeigte das Thermometer minus 4 Grad Celsius. Sofern die Temperatur-Erhöhung im gleichen Tempo weiter geht, werde ich dort demnächst einen Skilift bauen lassen.
Seit Weihnachten sind die Tage 4 Minuten länger geworden. Am kürzesten Tag dauerte die Dunkelheit ganze 13 Stunden.

Nachbar Kleptomanewitsch erschlug einen seiner Hunde unter lautem Singen von bösen Flüchen oder frommen Gebeten begleitet. Frass das hungrige Tierlein eines der Hühner, oder deponierte es seinen Kot in Kleptomanewitschs ausgetrampelten Latschen? Er opferte das Tier samt Fell am nächsten Tag unter viel Rauchentwicklung, offenbar für den Regengott, sowie die nächstgelegenen Messstationen für Feinstaub.
Darauf hatten wir eine regnerische Nacht. Er bemerkte es jedoch nicht und bewässerte seine Plantagen.
Gegen die hohe Luftverschmutzung, um Weihnachten übertrafen die Spitzenwerte von Feinstaub 150 Mikrogramm, haben wir im Krankenzimmer ein Reinigungsgerät. Bei meinen gelegentlichen Darmentleerungen zeigten die Dioden trotz des üblen Geruches die gesunde grüne Farbe.
Einer meiner Helfer frisst offenbar gerne frittierte Speisen. Seine Frau kocht nicht, sie fritiert nur, dafür gründlich. Die Kleider stinken manchmal stark nach verbranntem Öl, dass ich Brechreiz kriege und die Anzeige am Gerät auf warnendes Rot geht.
Sofern der Mann seine Massage-Frau mit seinem Öl ausstoßenden Moped mit sehenswerter Rauch-Fahne her bringt, leuchten die LED gelb.

Es wurde wesentlich wärmer. Nachts sinken die Temperaturen nur noch auf 18 Grad. Am Nachmittag steigen die Temperaturen gegen 30 Grad. Im großen Haus liegen die Messwerte gegenwärtig zwischen angenehmen 24 bis 28 Grad.
Trotzdem bringen mich, bloß in Windeln gewickelt, wie der Evangelist in der Bibel erwähnt, besonders stupide Menschen zum Siedepunkt, denn so viele Esel und Schafe gibt es in Chiang Mai gar nicht.

Neujahr

Besonders den Nichtlesern und den hartnäckigen Abonnenten des Titten-Magazins schöner Körper, Playboy, hoffen wir für sie, – dass nicht nur der Nacken steif bleibt – und natürlich Ihnen persönlich wünschen wir das Beste im Neuen Jahr, inbegriffen all die folgenden Jahre.
Katastrophen und Kriege beginnen in kranken Köpfen. Ich erlebte unzählige Katastrophen, wie Ozonloch und Waldsterben, welche im Nachhinein gar nicht eintrafen. Doch Lämmer und Lemminge folgen gedankenlos unüberlegten Prophezeiungen. Solange sich solche Anliegen als Geldquellen erweisen, sind sie – bedingt durch monetäre Systeme, immer willkommen.
Trotzdem ich mit meinen Behinderungen kaum aus dem Haus kann, erlebe ich jeden Tag in der Nähe Untaten und Verbrechen. Öfters möchte ich, welch ein Schwachsinn, aus Verzweiflung Elefanten erwürgen. Aber mir fehlt sogar die Kraft um eine Ameise zu töten. Darum werde ich nicht ruhen, diese Untaten zu publizieren.
Lesestoff, brutale Geschichten aus Hinterindien, sind bereit zum Diktieren – bis die Stimme versagt.

Mit freundlichen Grüßen aus dem KZ, dem Krankenzimmer,
Low