Über Low

Versehentlich erblickte ich das Licht der Welt in Bern. Als Kind futterte ich zähe Enten, welche mein Vater eigenhändig vom Teich am Weltpostdenkmal mietete. Trotz Prügeln und anderen Schicksalsschlägen baute ich Häuser, pflanzte Bäume und zeugte mindestens zwei Kinder. Seit über 10 Jahren lebe ich in einem Dorf in Nordthailand und beobachte mit einheimischen Assistentinnen aufmerksam, wie der Reis wächst. Darüber berichtete ich in den "Geschichten aus Hinterindien", http://www.forumthailandtip.com/index.php?topic=1225.0 und neu in hinterindien.wordpress.com. Low, Geschichten aus Hinterindien. Zenos Verlag, Segnitz bei Würzburg, 2011, 416 Seiten, 29.80 Euro, ISBN 978-3-931018-22-1

Krankenhaus: Verpflegung aus dem Supermarkt. Zeitungsenten

Anlässlich eines Arztbesuches im August, lernte ich die Gourmetküche des Krankenhauses kennen. Wir schlemmten zu dritt. Mowgli und ich ertrugen die Speisen nicht. Mit Bauchgrimmen saß ich auf dem Rückweg im Wagen. Kalter Schweiss auf Stirn und Nacken, liess mich in die Hose kacken. Schwerer Gardenienduft lag in der Luft, als ich zum Hause rollte.
Die erste Mahlzeit im Januar war nicht übel. Suppe, Hauptspeise, gefolgt von Früchten: Weiße Drachenfrucht mit schwarzen Punkten, ohne jegliches Aroma, dazu grüne Melone, absolut geschmacklos. Die orangefarbene Papaya schloss sich den anderen Früchten an und war kein Gaumenkitzel. Die Früchte wurden so grobschlächtig geschnitten, dass selbst der Chindlifrässer in Bern den Plausch daran gehabt hätte. Zum Frühstück wählte der geniale Küchenchef Saison-gerecht dieselben Früchte.
Später wählte ich Spaghetti Carbonara. Die Carbonara-soße entpuppte sich als
grau-weißer Bauklotz, versteckt unter einem Häufchen kalter Spaghetti.
Wir hatten nur einen Mikrowellenherd im Spital-Zimmer.
Dick beschaffte einen Wasserkocher und als Ergänzung eine elektrische Heizplatte mit zwei oder drei Pfannen. Sie kocht mit meinen Anweisungen Reis, Pasta und Polenta, Dazu gibt es oft Schweinsfilet oder frischen Fisch aus unserem Teich in Hang Dong. Ein Höhepunkt aus der Küche war Entenbrust a l’orange.
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Ein neuer Küchenchef übernahm im Sommer den Löffel. Wir bestellten probeweise ein Menü mit Pad Thai und Früchten. Die Saison war unverändert: Wassermelone, Drachenfrucht und Papaya.

Dick  deckte unsere Bedürfnisse in zwei benachbarten Großverteilern. Eines der Geschäfte bot Brot ohne Mengen von Zucker an. Italienische Salami von Negroni, Schinken aus Parma, Ravioli mit Spinat, Käse oder Fleisch-Füllungen weckten Erinnerungen.
In einem Laden sah Dick Entenlebermousse mit Portwein und kaufte sie. Ohne lange zu fackeln, liess ich Brot mit der Delikatesse belegen. Mein Magen reagierte negativ. Darauf sah ich mir die Zusammensetzung genauer an. Es war nicht die berühmt berüchtigte Stopfgänse-leber, sondern eine Mischung von 18 % Entenleber mit 6% Entenfett, Fett- und Lebern von Hühnern. Weiteres Fleisch stammte vom Schwein. Der Fettgehalt der Mischung beträgt 59%. Auf 99 Kilogramm Fleisch wird eine Flasche gespriteter Portwein beigegeben. Eine Delikatesse für Anal-fabeten unter den Feinschmeckern.
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Pussy (Physio) Therapie für die Katze

Lange Spitalaufenthalte lassen tiefe Einblicke in das Gesundheitswesen źu. Unterschiede zum europäischen Spitalwesen sind vorhanden und teilweise seit Jahren unverändert. Kraftanwendungen in der Physiotherapie sind selten, um die zarten Gelenke ja nicht zu beschädigen. Meine Beine sollten täglich gestreckt werden. In vielen Fällen streckt sich nur die Elasthan-Unterwäsche über den Ansätzen zum Fett-Steiß der Angestellten.
Dafür herrscht offenbar Mangel an Spezial-Verbänden und importierten Kathetern. Diese Dinge gibt es im Überfluss nur in meinem Zimmer. Das Personal deckte sich, ohne Nachfragen, mit Souvenirs ein.
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Als ich Anfang des Jahrhunderts längere Zeit in Chiang Mai weilte, besuchte ich ein privates Behindertenzentrum. Anfänglich half ich mit, alte Computer zu reparieren. Der Leiter der Institution fragte mich, ob ich eine junge Masseuse zur Physiotherapeutin ausbilden konnte. Ich hätte ja längere Erfahrung. Er meinte, thailändische Physiotherapie seien kleine Übungen, die kaum Fortschritte erlauben würden. Ich kaufte einige Bücher über Skelett-Aufbau und Muskel- Systeme. Neben der Theorie übte die Frau an meinen spastischen Beinen. Wir schrieben ebenfalls eine illustrierte Anleitung. Als ich das Land Richtung Europa verlassen musste, verlangte die Dame ein Diplom. So etwas konnte ich nicht ausstellen, obschon ich gerne eine Diplomfeier veranstaltet hätte. Aber ich erklärte, ich könne ein Dokument verfassen.
Nach einigen Monaten kehrte ich nach Thailand zurück. Der Leiter des Zentrums rief mich mit einer heiklen Bitte an.
Die junge Frau sei im Tempel zum Wahrsager gegangen. Seine Weissagung lautete, um es im Leben leichter zu haben, sollte die Dame ihren Namen wechseln. Vielleicht dachte er ans Heiraten.
Der freundliche Chef der Invaliden Truppe bat mich, ein Zertifikat auszustellen, versehen mit dem neuen Namen. Da mandeläugige Thai-Schönheiten ihre Namen öfter wechseln, als Schweizer-Àlpler ihre Unterwäsche, lehnte ich dankend ab.
Das ist das Ende des Kapitels, denn nun naht die Katzenstreckerin. Ich meine die Katze, die mir die Beine strecken sollte.

Von der Scheitel bis zur Sohle, ist dem Alten nicht mehr wohle

Meine Großmutter war ein biologisches Wunder. Sie verfügte über mehrere Dàrme. Dünndarm, Kutteln, Blinddarm, Dickdarm. Auf ihre Gesundheit angesprochen, antwortete sie: Ich habe es mit den Därmen.
Mein Verdauungsschlauch ist fast in Ordnung. Aber es gibt gute Gründe zum Jammern.
In beiden Augen hatte ich einen Katarakt, Star. Ein Auge wurde operiert. Essen und trinken sind gestört. Erbsen oder Suppen können nicht problemlos zum Mund geführt werden. Flaschen und Getränkedosen kann ich nicht öffnen.
Für alle Fälle, vor allem wenn sich meine Köchin verspätet, habe ich einen Notvorrat. Bestandteile sind getrocknete Mangos, Biskuit und Schokolade. Bei der Toblerone konnte ich mit meinen Händen keine Zacken abbrechen. Ich versuchte es mit dem Mund. Eins zu Null für Tobler. Ein Stockzahn überlebte die Übung nicht.
Arme und Hände sind zudem überempfindlich auf Berührung. Die Finger sind schlecht kontrollierbar. Die Hände lassen sich nicht zu Fäusten ballen. Pinkeln geht nur durch katheterisieren. Der Stuhlgang wird mit Einläufen ausgelöst. Die Beine sind seit 1957 gelähmt.
Nur wenige Meter lege ich gegenwärtig mit dem Rollstuhl zurück. Vier Dekubitus-Geschwüre bereichern das Hiersein. Zwei brachte ich mit, zwecks ärztlicher Kunst mit dem Messer. Die Zusätzlichen waren Geschenke des Hauses.
Positiv:
Kein Grund zur Beanstandung gibt der Haarwuchs und das Wachstum der Fingernägel, weil ich mit Vitamin D vollgestopft werde. Wegen der überempfindlichkeit ist Nagel schneiden schmerzhaft hohoho qualvoll. Der Geschmackssinn ist gut, denn ich kann Wein von Essig unterscheiden. Die Ohren wurden durch lautstarke, ausdauernde Plapperorgien des Pflegepersonals nicht beschädigt.
Nur mein Geldbeutel hat Durchfall oder Schwindsucht. Er ist dauernd leer.

EXKURSION INS JAMMERTAL DES SCHMERZGEBIRGES

Die Fürsten- und Innen sämtlicher Weltreligionen im Jenseits wollten mich nicht. Sekten der Minoritäten zeigten kein Interesse an Gammelfleisch. zu Hause verbrachte ich eine unangenehme Leidenszeit wie jn billigen Romanen – bis Dezember.
Seit Januar belege ich ein Bett im Bangkok Hospital in Chiang Mai. Ich machte vier interessante Ausflüge in den Operationssaal. Trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden mit meinem Gesundheitszustand. Wahrscheinlich müsste ich „Red bull“ trinken um mir endlich Flügel zu verleihen. Für wirksamere Aktionen fehlt mir die Kraft. Der Respekt vor verstorbenen Freunden, meinem Bruder und dem Astrophysiker Stephen Hawking gebietet Rücksicht.
Zum Tippen sind meine Finger immer noch nicht geeignet. Aber das Fingerfon schenkte mir die Gnade der Spracheingabe.

Liebe Leser-innen, liebe Freunde,

es war keine bösartige Absicht, meine Tastaturen ohne Voranmeldung auf Müllhalden zu werfen. Eines unangenehmen Morgens erwachte ich und konnte Hände und Hilfsmittel kaum noch gebrauchen. Das war das durch mein Schicksal ausgelöste Ende von Hinterindien. Geschichten im Kopf gibt es noch. Die Verarbeitung arbeitet leider nicht mehr. So unfair habe ich mir meine Zukunft nie ausgemalt.
Meine Tätigkeiten wurden in den letzten Wochen sehr eingeschränkt. Melonen schneiden ist unmöglich. Die Spezialistin hört ihr Smartphone nicht. Mails erstellen dauert Stunden. Einfacher ist Radiohören. Ich spezialisierte mich auf Staumeldungen vom Gotthard. Zwischen den Meldungen ertönen je nach Wetter Werke von J.S. Bach und Söhnen, G. Bizet und Wynton Marsalis.
Danke an meine Begleiter, Helfer-innen und besonders der Familie in Leuk. Ich wünsche allen Menschen angenehmere Wege zu ihren Bestimmungsorten.
Aus Hinterindien, Low

Kein Ende der Pechsträhnen

Nach unserer sonntäglichen Ankunft im Paradies verleumderischer Mütter und Töchter, gönnte ich meinen Armen etwas Ruhe. Bettruhe wäre ideal gewesen. Aber zwei Frauen setzten die Prioritäten anders, Gecko-Scheisse raus, lautete das Kampfgebrüll, unterstützt vom stromverzehrenden Geheul des Staubsaugers. Fäkalien bedeuten kritiklos Vorrang. Zur Ergänzung der Theorien von Einstein und Hawking hätte ich gerne eine gewichtige Arbeit geschrieben. „Theorie über das Verhalten der Fäkalien im gekrümmten Raum. Könnten sie schwarze Löcher verstopfen?“
Abends blieb ich gerne im Haus. Die Schenkel rechts waren dick geschwollen, wie das Knie, der Fuss, der eher einer Erdbeertorte glich. Am nächsten Tag war ein Krankenhausbesuch programmiert. Erste Fäden durften nach der Operation entfernt werden. Dabei hätten die Spezialisten ebenfalls mein Bein begutachten dürfen.
Frau Doktor veranstaltete eine Riesenschau wegen des roten Fusses. „Ich werde gleich punktieren“, sagte sie. „ Das sieht äusserst gefährlich aus!“
„Sie werden nicht punktieren, sofern keine Röntgenbilder gemacht werden, denn beim Ereignis knallte es gewaltig!“ antwortete der Patient.
Leider gab es nur Verlierer.

Am Dienstag durfte ich die Polizei-Beamten in der Promenada beschäftigen. Trotz angekündigter Digitalisierung, „Thailand 4.0“, waren Fotokopien nicht nur hocherwünscht, eher unverzichtbar. Nach dem üblichen Verwaltungskram suchten wir in einer besseren Filiale von RimPing nach fehlenden Gegenständen für unsere Küche. Zwischen importierten Küchenkräutern und Saucenmischungen, klingelte Dicks Smartphone. Das Gespräch schien intensiv und wichtig. Nach geraumer Zeit drückte sie mir ihr Gerät aufs Ohr. Es war einer der Chirurgen aus Chumphon. Er sagte mir, er hätte leider schlechten Bericht aus der Pathologie in Bangkok. Die Spezialisten entdeckten in der Gewebeprobe Basaliom Zellen. Wegen diesen Zellen, vergass ich den Weich-Käse aus den Vogesen einzupacken. Der besorgte Chirurg empfahl, möglichst rasch eine spezialisierte Klinik aufzusuchen.

Am Samstag besuchte ich einen Chirurgen in einem grösseren Krankenhaus. Nicht wegen des Basalioms, sondern weil mein Klumpfuss zu gross und schwer wurde, um einfach in den Wagen zu steigen. Bei diesen Transfers beschädigte ich erneut die sensible Haut an Arsch und Hüfte. Auch dieser moderne Knochenschlosser kämpfte gegen altmodische Röntgenstrahlen.
Die Radiologie verfügte über ein Ultraschallgerät mit Dopplereffekt. Dieses Verfahren liess die Messung der Strömung in den Venen zu.
Der menschliche Körper kann theoretisch von vier Seiten betrachtet werden. Das Ergab die Gelegenheit, mich bei sibirischen 21°C dreimal falsch zu lagern. Die Schlussfolgerungen der Ergebnisse waren: Oberflächliche Venen-Thrombosen. (Die Erklärung der Rotfärbung). Das Schlimmste für den gepflegten Mann: Cellulitis hinten am Fuss!!!
Der studierte Mann mit drei Skalpellen hinterm Ohr, verschrieb Antibiotika.

Im nachhinein muss ich den Spezialisten gegen die Röntgenaufnahmen recht geben. Der Knaller, der uns während der Reise erschreckte, stammte offenbar nicht vom Bein, sondern aus der Rückengegend des Beckenknochens. Dieses Wissen schenkten uns weitere nächtliche Drehversuche. Woher die Schwellung stammt, wüsste Buddha. Der spricht nicht, sondern er lächelt.

https://krank.de/krankheiten/basaliom/?gclid=EAIaIQobChMIwMXjy7fm2wIVwgaRCh1JwwXaEAAYASAAEgIoXPD_BwE
Das Thema Ausscheidungen beschäftigt mich seit meiner Geburt:
https://hinterindien.com/2012/07/21/fladenforschung/

Unkontrollierbaren Einflüssen ausgeliefert

Grimmigerweise wusste ich genau, was mir bevorstand. Die längste Etappe der Reise, weil es unterwegs keine empfehlenswerten Unterkünfte gab.
Die beiden Betonklötze in Tak, sprich Daag, hatten ihre beste Zeit vor zwanzig Jahren.

Danach folgte Lampang mit abgewirtschafteter Gastronomie.
Ich sass am Ende meiner Kräfte im Auto im gepflegten Garten, lauschte den Vögeln, während Dick mit dem Empfang verhandelte. Für Dick waren die Backstein-Wege vom Parkplatz zum Bungalow und von dort zum Restaurant zu schwierig für einen durch Dengue Fieber und Beinbruch erschöpften Rollstuhlfahrer. Ob die Beschaffenheit der Wege von unkontrollierten, betrunkenen Arbeitern oder durch Natureinflüsse geschaffen wurde, weiss keiner. Dick liess sich eine untaugliche Karte mit einem anderen Hotel ohne GPS Nummer aufdrängen. Aus Zufall fanden wir ganz in der Nähe eine behindertenfreundliche Unterkunft mit Rampen, leider ohne Verpflegung. Ich war glücklich, dass die Folter des Fahrens für heute zu Ende war.
Die Zukunft in PhonPhat versprach wenig Gutes. Die Alte, die uns vor einem Jahr unter Flüchen und Verwünschungen verliess, verpestete allein durch ihr erneutes Dasein den Frieden des Ortes. Dicks Tochter schrieb damals auf Facebook wenig Erfreuliches über ihre eigene Mutter. Die beiden bösartigen Weiber hatten die Absicht, uns beide des Landes verweisen zu lassen. Die junge Frau schlug Goons Schäferhund einen Zahn aus und beschuldigte Dicks Haushälterin der Tierquälerei. Die Entlassung der unschuldigen Frau war gaunermässig geplant, denn ihr fehlen war die Grundlage des Einbruchs in unser Haus danach. Mit aufmerksamer Haushälterin wäre ein primitiver Einbruch schlecht möglich gewesen.
Die junge Moslem-Familie bot viel Unterhaltung für unser geklautes Geld. Goon verlor seinen Platz in der Schule. Seine Spielsachen, Geschenke von mir, wurde verkauft. Goon verspürte den Segen und die Kraft Allahs, als ihm sein neuer Vater, Berater in Glaubens- und Ernährungs-fragen, in Phitsanoluk mit Hilfe eines eisernen Bettgestells mehrere neue Zähne ausschlug.
Goon lebt jetzt mit Bruder, Hund, weniger Zähnen bei seinen Grosseltern. Seine Mutter bezahlte die Schulgelder bereits in PhonPhat nicht mehr. Wer bezahlt denn jetzt? Grossmutter Dick. Wenn aber dereinst die missratene Tochter, die Lügnerin, Diebin, Einbrecherin auf ihre ausgebeutete Mutter zugehen wird, ist alles vergessen, denn – sie ist ja meine Tochter — während der pseudoarabische Prinz ohne mit Anstand zu Fragen, im grössten Sessel Platz nimmt und sich eine Ejakulation über die Dummheit der Weiber in seine Genitalien lacht. Mahlzeiten und Taschengeld scheinen für die Zukunft gesichert.

Das Delikt Hausfriedensbruch existiert in Thailand nicht. Ohne Ankündigung wie Telefon, Postkarte an Dick, reiste der Dorfobmann mit Mutter und weiteren neun Begleitpersonen nach Phonphat und wollte die Alte abliefern. Zugleich verlangte er Unterkunft und Verpflegung für seine Begleitung. Die Haushälterin nahm Dicks Mutter entgegen. Mit der Bemerkung: „Für Unterkunft und Verpflegung gibt es spezialisierte Betriebe in HangDong,“ sandte sie die Reisegruppe weg.
Dicks Mutter mochte die Haushälterin nicht und verreiste bald darauf zurück in ihr Haus. Da konnte sie schalten und walten wie es ihr gefiel. Der Vorsteher musste Verweise erteilen, wenn die Alte Nachbarn belästigte. Dieser Obmann reiste nur zu gerne nach Chiang Mai. Er sammelte erneut ein Begleitteam und als er einen Grund fand, brachte er die ungehorsame Seniorin in den Norden. Diesmal, ohne resolute Haushälterin, flegelten sich die unerwünschten Besucher in die Küche und richteten sich, wie landesüblich, in den Zimmern ein. Mowgli, gab lieber sein Kopfkissen her, als seine oder gar unsere Interessen zu verteidigen. Man darf sich fragen, wie viel Beteiligung beim Einbruch seiner Halbschwester vorhanden war. Der sonst absolut Interesselose stieg wegen PC-Spielen bereits vor sechs Jahren in unser Haus ein, weil sein eigener Computer krank war. Er verseuchte Dicks und meine Maschine gedankenlos mit heruntergeladenen Viren. Mein Vertrauen liegt knapp unter dem Nullpunkt. Wir erreichten unser Domizil mit der speziellen Nachbarschaft gegen Mittag. Ich musste mich auf reduzierte Pflegeleistungen und ausfallende Mahlzeiten einstellen. Mae diktierte das Geschehen sogleich und unmissverständlich!