Reklamationen

Ich mag Mails. Ich liebe sie. Es gibt rein geschäftliche Mitteilungen wie: „Diese E-mail wurde, aufgrund der in unserer Datenbank gespeicherten Adresse, automatisch generiert. Antworten Sie bitte nicht darauf.“
Aber es gab noch andere, unfreundliche bis bösartige. Meine Spionageprogramme für Skype seien nichts als üble Abzockerei. Die Ortsbestimmungen bei den GPS Anwendungen seien mangelhaft. Das bedaure ich einerseits und weise gleichzeitig darauf hin, dass ich Hacker und Saboteure verabscheue.
Navigationsfehler sind leicht möglich. Wir wurden vom Nüvi bei Fahrten in Kota Kinabalu, Sabah, durch veraltete Programme wiederholt auf Irrwege geführt.

Ein besonders unglücklicher Leser schrieb:
Low, dein Artikel war nichts anderes als ein Bärendienst am treuen Leser. Aus rein humanitären Gründen überwachte ich meinen kranken Freund Karli, eigentlich Carlo. Der Mann klagte seit Tagen über starke Kopfschmerzen und doppeltes Sehen.
Am Samstagmorgen ermittelte ich seinen Aufenthaltsort im Suan Prung Krankenhaus in Chiang Mai. Psychiatrie, fragte ich mich. Erschrocken rief ich ihn über Skype an:
“Hallo Karli, wie geht es in der Klapsmühle?“
“Was Klapsmühle? Ich bin im Nong Buak Haad Park am Blumenfest.“
Dieser Park liegt gleich gegenüber der Psychiatrie Suan Prung.
“Wie geht es Dir und den Kopfschmerzen?“
“Das Blumenfest ist unglaublich farbig, einfach grossartig. Kopfschmerzen und doppeltes Sehen verschwanden blitzartig, nachdem mein Nachbar gestern den Bildschirmtreiber neu installierte…..“
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Rettet das Blumenfest in Chiang Mai

Überwältigende Eindrücke am Blumenfest in Chiang Mai …
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… wurden empfindlich gestört durch den Moloch Verkehr. Die Zwischenfälle ereigneten sich in der Nähe des Chiang Mai Gate, Chang Lor Strasse. Mopedfahrer und Autos drängten absolut rücksichtslos durch die reich dekorierten Blumenwagen und gefährdeten Teilnehmergruppen und Zuschauer. Die Polizei war vorwiegend abwesend. Die wenigen Beamten waren zu feige, fehlbare Fahrzeuglenker zurück zuweisen. Die gemeingefährlichen Rüppel entfernten Absperrungen skrupellos eigenhändig.
Während etwa dreissig Jahren wurde der Festumzug geschützt. Seit drei Jahren drängeln motorisierte Verkehrsteilnehmer in die einzigartige Parade. Die Zukunft zarter Blumen gegen die Blechlawine ist gefährdet. Die Stadt bietet Umfahrungsmöglichkeiten auf Schnellstrassen. Dieser primitive Verkehrsterrorismus sollte nicht länger geduldet werden!

Lärm und Gestank gibt es jeden Tag zu jeder Zeit. Den Umzug gab es einmal im Jahr während wenigen Stunden zu bestaunen. Für etwas Kultur haben Verkehrsteilnehmer das Pantoffelkino, – möglichst im Auto. Filme von Dick zeigen die unglaubliche Situation (demnächst) deutlicher.

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