Vivaldi in Nordthailand

Drei Wochen Nordthailand. Die Vorteile:
– Keine Vermieterin, die leere Schnaps- und Weinflaschen kontrolliert, zählt und die Mieter wegen Alkoholmissbrauchs und Verschleuderung von Finanzen ermahnt.
– Keine Vermieterin, die morgens vor acht mit gekochtem Karottensaft die Bettruhe stört. Der Gemüsesaft ist so schlecht, dass man danach mit einem Schnaps spülen muss, damit die Zähne nicht ausfallen oder das Halszäpfchen schrumpft.
– Ein Haus, in dem der Fungus nur in fast kontrollierbarem Ausmass gedeiht – zur Zeit wegen Kälte und Trockenheit gar nicht.
– Kein freundlicher Nachbar im Ruhestand, der uns während des ganzen Tages gratis mit bloss einem thailändischem Radioprogramm berieselt.
– Ein grosses, lichtdurchflutetes Haus in einem malerischen Garten mit einem riesigen Sukothai Buddha in der Stille.
– Die Möglichkeit, Delikatessen aus Schweinefleisch zu geniessen – Würste, verschiedene Arten von Schinken – gekocht oder luftgetrocknet, aus Westfalen, Parma, Spanien, dem Schwarzwald – Salami aus Italien und Speck von Fiorucci. All das Zeug ist äusserst ungesund, aber sau-gut.
– Es gibt verschiedene Art von Senf, nicht nur das amerikanische Produkt mit dem Fantasie-Namen „French“.
– In den Regalen guter Geschäfte stehen mehre Essig-Typen, darunter sogar Aceto Balsamico aus Modena.
– Technische High Tech Geräte wie Thermometer und Hygrometer sind wohlfeil.

Drei Wochen Nordthailand. Die Nachteile:
– Die nächtliche Kälte. Mitte Februar sanken die Temperaturen im Garten wieder auf 14 °C. Bei der Ankunft hatten wir immerhin 17 °C.
– Die grauenhafte Luftverschmutzung. Trotz Verboten wird fröhlich gefeuert, wie es seit den Höhlenbewohnern zwecks verscheuchen von Bären und Tigern zelebriert wird. Die Nasenlöcher sind blutig verharzt. Die Schleimhäute sondern grau-braune Exkrete ab. Diese Sauce trocknet schmerzhaft in den nasalen Belüftungskanälen ein. Nasenbohren, Popeln wird überlebenswichtig. Die Augen sind von wunderbar zarter Röte umrandet.
– Im Dorf wurde trotz öffentlicher Kehrichtabfuhr der Kinderspielplatz zur Müllhalde, weil einige eingesparte Baht in Lao Khao investiert werden können. Es existiert ein regelrechter Mülltourismus.
– Die Verwandtschaft stielt Dicks Zeit mit mir. Ich muss mich mit Fotos begnügen, anstatt ….. . (Ausländische bunte Blätter berichten derweil über grauen Sado-Masochismus.)

Weil ich weitaus kräftiger bin als im August, als ich das Dorf schwer angeschlagen fluchtartig verliess, konnte ich weitere Teile meines gesammelten Mists aussortieren. Die Geister waren mir behilflich. Während des Genusses von Vivaldis „Frühling“ über das Internet, stoppte die Musik plötzlich. Die Leitungen des Internets wurden nicht sabotiert. Der PC ruhte. Beim erneuten Starten meldete die Hardware:
„Der eingebaute Überspannungsschutz reagierte auf Spannungsspitzen der Stromversorgung und schützte das Gerät durch Ausschalten.“
Stur und eigensinnig wollte ich nicht auf den Vivaldi verzichten und beharrte auf weitermachen. Das System krachte erneut. Ein Austausch des Netzteils half nicht mehr. Die Mutterplatine überlebte nicht. An die zwanzig Kilogramm Elektronikschrott, der Stolz vergangener Jahre, wurden vom Arbeitsplatz entfent.
Schon vor einigen Jahren fand ich es sinnlos, 500 Watt Computerleistung zu verpuffen, um einige Mikrowatt Musikleistung zu erzeugen, die dann an einen Leistungs-Verstärker übermittelt wurden.
Ich kaufte damals in Europa einen Internetradioempfänger kleiner Leistung, der direkt via Router drahtlos Radiosignale aus der ganzen Welt empfing. Der Empfang war miserabel, hatte Glitches und jede Menge Geräusche. Ich sparte 490 Watt, aber keinen Pfennig, Rappen oder Cent. Ich verschenkte diesen Empfänger nun ebenfalls, denn praktisch jedes Smartphone empfängt heute Internetradio in höchster Qualität, auch Antonio Vivaldi mit sämtlichen Jahreszeiten.
iRadio

Meine Langkawi SIM Karte

In den Bereichen von Rezeption und Bar bietet das Hotel gratis WIFI an. Im Zimmer wird es teuer. Pro Stunde kostet Surfen zehn Ringgit. Deshalb sind in Spitzenzeiten sämtliche Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum von Menschen mit Smartphones besetzt.
Meist junge Chinesinnen, das gefärbte Haar modisch geschnitten, plappern, spielen und fingern – in reizenden, neu erstandenen duftigen Röcken – mit den letzten technischen Wunderdingern. Sie setzen knallige Farbtupfer gegen dunkel verschleierten Muslimas. Mit ihrem Fleiss in den Ferienberichterstattungen, verunmöglichen sie einem alten Knacker, seine Beiträge fristgemäss auf WordPress zu publizieren.

Zum Preis von drei Stunden Hotelinternet, bieten mehrere Firmen dreissig Tage unbeschränkten Zugriff auf Ihre Netze an. Leider verkauft in Cenang niemand SIM Karten des führenden Anbieters in Malaysia. Sofern man glücklicherweise eine Karte besitzt, lässt sie sich beliebig aufladen.
Wir wanderten während Stunden und suchten einen Chip des gelben Anbieters. Gegen den Durst tranken wir Kokoswasser. Den Rum zur Veredelung des isotonischen Getränks führte Dick in ihrer Tasche spazieren. Ein junger Gast aus Neuseeland kratzte mit einem Schaber Fruchtfleisch aus seiner trockenen Nuss. Er fiel fast vom Hocker, als er meinem Bar-Girl beim Mischen der Flüssigkeiten zusah. Ich erklärte dem Neuseeländer, zu viel Isotonie würde monoton wirken.
Der braune Rum aus Barbados weckte mein Erinnerungsvermögen. Plötzlich wusste ich, wo das Geschäft mit dem Schriftzug auf gelbem Grund zu finden war. Im schummrigen Abendlicht kaufte ich meine SIM Karte. Ich bemerkte nicht, dass die gelbe Karte in Wirklichkeit orange war.
Im Hotel steckte ich die Karte in einen Dongle. Dann schaltete ich das Ultrabook ein.
Voilà, ich hatte Verbindung mit dem Internet, etwas langsam zwar. Dann entdeckte ich,
dass das Ding im Roaming-Verfahren über Thailand arbeitete. Rasch schaltete ich das Gerät aus und steckte die Karte in das Zenfone.
Das Aktivieren der SIM-Karte mit der angegebenen Telefonnummer funktionierte
nicht. Ich erhielt nur Fehlermeldungen und wusste nun, das Produkt war nicht vom gelben Anbieter.
Ich rief den Kundendienst per Telefon mit einer SIM Karte der Konkurrenz an. Der Mann sprach für teures Geld lange Zeit auf mich ein.
„Sie benötigen ein APN/AVN Setting!“
Er diktierte eine Seite Code. Ich wusste, eine falsche Zahl, Gross- anstatt Kleinschreibung, ein fehlender Beistrich – meine Eingaben würden nicht funktionieren. Ich bat den Herrn, mir doch ein Mail mit den Instruktionen zu senden. Er wollte nicht, er sträubte sich. Er murmelte: „Kundendienst, Verkaufsstelle“.
Wir besuchten den Laden. Der Internetspezialist an der Kasse war nicht erfreut über meine Reklamation. Ich war nicht der erste enttäuschte Kunde. Er versuchte sogleich, die Firma anzurufen. Es war Freitag. Niemand beantwortete das Telefon. Wir kauften Haarwaschmittel und einige Getränke. Die Getränke wurden uns geschenkt.Stilleben mit Bier Zurück im Hotel suchte ich im Internet die Mailadresse des Anbieters. Nach geraumer Zeit fand ich die gut getarnte Anschrift. Ich bat höflich um den Code des Instruktionssatzes. Am Montagnachmittag erhielt ich das gewünschte Email. Ich vertippte mich etwa eine halbe Stunde lang, dann stand die Verbindung. Smartphones sind für zarte Frauenhände, nicht für die zitternden Pranken eines alten Kranken.

Warum druckt die Firma ihre Werbung auf Format A4 Hochglanzpapier und hinterlässt bloss eine Telefonnummer wie *088.88.8#, die dann doch nicht funktioniert. Es hätte dort genug Platz für genaue Installationsanweisungen. Kundennähe fand ich ebenfalls auf der Homepage nicht.
Wir besuchten die freundlichen Menschen im Laden. Während ich die erfolgreiche Installation meldete, erledigte Dick einige Einkäufe. Wieder wurden Waren geschenkt.

Als Dick neulich einige Dosen Getränke besorgte, gab die Chefin eine Stange der dreieckigen Schokolade aus der Schweiz mit. Die guten Leute ruinieren sich und das Geschäft durch den Verkauf dieser SIM-Karten.

http://de.wikipedia.org/wiki/SIM-Karte

Klatsch, Tratsch und Tatsachen

Die grünen Freunde verbreiten in Thailand nicht nur grosse Freude. Sie liefern Geschichten zum Schmunzeln.
Ein Hauptmann eines Kavallerie-Batallions zündete sich am 26. August in Pathum Thani in einem Nachtklub eine Zigarette an. Weil dort das Rauchen nicht gestattet ist, setzten ihn drei Türsteher nach einer hitzigen Diskussion ins Freie an die frische Luft. Diese Türsteher waren Angehörige der Militärpolizei der Luftwaffe.
Der Kavallerie-Hauptmann schätzte diese Behandlung gar nicht. Er rief seine Mannschaft zusammen. Bewaffnet rückte die Kavallerie in Armeefahrzeugen an. Dann verprügelten die Männer siegreich die feindlichen Militärpolizisten der Luftwaffe.

Wiederum traf das Schicksal Offiziere der Luftwaffe. Bei einem Bankett in einem Militärclub traten gleich zwei nackte Sängerinnen auf! In der Presse wurde (zwecks Milderung der Tatbestände?) nur eine Nackedei erwähnt. Was war denn besser, der Gesang oder die Show?
Darüber sprach Air Marshal Monthol Satchukorn nicht. Auch den Ort und die beteiligten Personen wollte der Air Marshal wohl aus taktisch-strategischen Überlegungen nicht nennen.
Aber der hohe Offizier erwähnte, dass es Vorschriften über die Verwendung von staatlichen Einrichtungen gebe. Die Vorführungen obszöner Dienste während und außerhalb der Geschäftszeiten seien strikt verboten.

Weniger zum Lachen reizte ein Bericht http://prachatai.org/english/node/4331.
Laut thailändischen Behörden soll ab 15. September 2014 ein Programm namens Sniffer Internet-Nutzer ausspionieren.
Offenbar geriet ich bereits ab 19. August für einige Tage in eine Versuchsüberwachung.
(l) https://hinterindien.com/2014/08/19/internet-und-hinterindien/
Sämtliche Verbindungen zu Zeitungen, WordPress und Mails waren schwerwiegend gestört. Kommunikationspakete wurden stundenlang verzögert. Das Ultra-Book selbst funktionierte im Ausland während Wochen problemlos! Nach meiner Abreise erkundigte sich die Polizei im Dorf nach meinem Wohlergehen.
(l) http://www.fr-online.de/politik/thailand-beginn-einer-diktatur,1472596,28399624.html

Hier in Malaysia litt Dick vorwiegend unter reichlich ruinösen, schlanke Formen verändernden, dennoch verführerischen Nahrungsmittelangeboten.Suppe JB

Internet und Hinterindien

Der Zugriff auf Webseiten ist für mich gegenwärtig schwierig. Ich bitte um Verständnis. Die demonstrierten Fähigkeiten des ‘Cyber War Room’ und der mitwirkenden Organisationen waren derartig beeindruckend, dass selbst meine PC-Maus den Schwanz einzog. Eine Lösung des Problems zeichnet sich ab.
Mit freundlichen Grüssen
Low

Sie tickt, die Uhr Zensur

ATMJede Sekunde im Leben ist ein kostbarer Schatz. Zeit ist messbar, dennoch unfassbar. Wir können Zeit nicht horten, zur Bank bringen und dafür noch Zins und Zinseszins beziehen. Das Vermögen Zeit zerrinnt unabwendbar. Geklaute Zeit ist unersetzlich.
Heute bezahlt Dick die Versicherung für das Motorfahrzeug, bringt den gewarteten Wagen mit polierten Scheinwerfern (1) zur Kontrolle und bezahlt die Steuern für ein Jahr. Damit ist für sie der Tag, wie jedes Jahr zuvor, gelaufen.

Ankündigungen der Militärs am Freitag mit der Bitte um „Kooperation“ und der Anordnung, die NCPO Operationen nicht weiter zu kritisieren, sorgt für eine erneute Beunruhigung der Medien. Der NCPO, ‘National Council for Peace and Order‘, droht bei Zuwiderhandlung mit rechtlichen Schritten und einer sofortigen Schließung der entsprechenden Medien.
Diese Anordnungen gelten für alle Medien und Plattformen, die Informationen verbreiten, unabhängig davon, ob sie von Gesellschaften oder von Privatpersonen betrieben werden.
Erneut wurde betont, dass Interviews von Wissenschaftlern, ehemaligen Beamten, ehemaligen Mitarbeitern der Gerichte oder Justizämter, sowie die Verbreitung von Meinungen unabhängiger Organisationen oder anderer Medien verboten sind.
Gleichzeitig legt der NCPO großen Wert darauf, dass alle von ihm erteilten Informationen und Anordnungen verbreitet werden. (t)

Meine Berichte könnten in diesem Zusammenhang unregelmässig erscheinen, nachdem ich feststellen durfte, dass meine alten Computer neuerdings Probleme machen. Den Router starten, dauerte am Sonntag 30 Minuten. Meine gesendeten Mails erschienen für kurze Zeit im Posteingang!
Jede URL musste mehrmals eingeben werden. Wenn die Seiten endlich erscheinen, waren sie oft verstümmelt. In den letzten Tagen gingen wichtige Mails verloren. Wohin in den Kabeln, Leitungen und Knotenpunkten des Internets?
Zeitungen lesen erforderte trotz Hochgeschwindigkeits-Netz mehr Geduld als mit antiquierten Dampf-Telefonmodems. (2)

Trotzdem werde ich versuchen, bis zu meiner noch nicht festgelegten Abreise, alle drei Tage ein Lebenszeichen zu publizieren. In der guten alten Zeit der Kurz- Lang- und Mittelwellen sendeten Radiostationen Pausenzeichen als Zeitfüller zwischen den Programmen. (3) Diese Signale dienten zudem zur Sendererkennung. Hier sind fast sämtliche Fernsehprogramme langweiliger und trostloser als Pausenzeichen und an Sinnlosigkeit kaum zu überbieten, weil jegliche Botschaft fehlt – reine Zeitverschwendung!

(1) https://hinterindien.com/2014/07/10/kaufmannische-uberlegungen-in-lan-na-land/
(2) https://hinterindien.com/2014/07/04/zweifel-an-statistiken/
(3) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7c/Swiss_Radio_International.ogg
Sauber übersetzt finden sie die Verhaltensregeln auf:
(t) http://passauwatchingthailand.com/2014/07/19/ncpo-deklaration-uber-kooperatives-verhalten-gegenuber-dem-ncpo-und-die-verbreitung-von-informationen-an-die-offentlichkeit/

Zweifel an Statistiken

Bereits längere Zeit betrachtete ich meine WordPress-Statistiken skeptisch. Hie und da zählte ich mit. Mein bescheidener Blog ist gut überschaubar. Über Nacht, rechnete ich am 18. Mai, hätte ich 21 Besucher gehabt. Ich klickte die Statistik an und staunte: Ein einziger Besucher aus vier so unterschiedlichen Ländern wie Deutschland, Indonesien, Schweiz und Thailand bewirkte 14 Zähler. Unglaublich! Kurze Zeit darauf bewirkten 0 – in Worten Null – Besucher aus 4 Ländern 15 Aufrufe. Der Unfug wurde vor einiger Zeit überboten, als der Zähler rückwärts lief. Sind es hinterlistige (Holz)Hacker-Lümmel oder doch eher unfähige Programmierer. Es gibt weitere Möglichkeiten. Sende ich Mails an mich selbst, dauert es wenige Minuten bis zu einigen Stunden, zwischen senden und empfangen. Weshalb? Was geschieht mit den Daten während der Reise im Netz? Empfehlenswert ist es, besonders bösartige Viren in bebilderte Tests einzufügen. Wenn ich vor einigen Monaten den Router einschaltete, lief die Initialisierung einmal ab und die Verbindung stand. Neuerdings benötigt dasselbe Gerät regelmässig drei bis vier Versuche.

Die wahre Religion - Bathismus

Die wahre Religion – Bahtismus

Die Demokraten Abhisit Vejjajiva und Suthep Thaugsuban waren die Vorsitzenden einer eingesetzten, nicht etwa gewählten, Regierung – ab Dezember 2008. Sie läuteten keine Reformen ein, wie es Herr Suthep demonstrierend kürzlich während eines halben Jahres verlangte, sondern führten erbittert Krieg gegen die Roten. (b) Ihr geistiger Gewaltstreich aber, war damals die Ernennung einer Hilfskrankenschwester zur Ministerin. Persönlich habe ich nichts gegen Pflegehilfen. Jahrelang war ich von deren Wohlwollen abhängig. Die versierte Bettpfannenakrobatin, die früher mit dampfendem Inhalt gemütliche, lebensnahe Atmosphären schaffte, war wohl als einzige unter den Ministern mit diffizilen technischen Geräten vertraut. Genau deshalb wurde sie nicht im Gesundheitswesen eingesetzt, sondern sie war die auserkorene Informatik Spezialistin. (1) Frau Ranongrak plante, mit einigen Dutzend Millionen Baht einen ‘Cyber War Room‘, zu Deutsch: Internet Kriegsraum, zu schaffen. Auf diese Weise wollte sie die königliche Familie rund um die Uhr vor Intrigen im Netz schützen. Wirksam bat sie die Ministerien für Innere Angelegenheiten, für Verteidigung und Justiz um Mithilfe und die Einführung drastischer Massnahmen. Der Erfolg stellte sich für die Pflege-Fachfrau des Internet, mit damals 2300 blockierten Web Seiten, schnell ein! Wie ungeheuer wichtig solche Dienste zum Wohle des Landes sind, zeigt sich am Wachstum des ‚Cyber War Room‘ und der mitwirkenden Organisationen, wie des Ministeriums für Informations- und Kommunikationstechnik, MICT, der Royal Thai Police, des TCSD und des Central Investigation Bureau, CIB. (b) http://wp.me/p2ljyL-1hT (1) http://www.stuff.co.nz/technology/it-telcos/785752/Thailand-blocks-2-300-sites-deemed-insulting-to-king (t) http://www.nzz.ch/international/die-zeichen-stehen-auf-rueckschritt-1.18335546

Freude herrscht, happy days are here again

Dank der Fürsorge der Amtsstellen dürfen sich geistig Minderbemittelte in Thailand wieder unbekümmert Radio, Fernsehen, Zeitungen und Internet zu Gemüte führen. Diese Anal-phabeten hören sowieso lieber TV. Macadamia-Blüten Fünf Gremien wurden geschaffen, um alle diese Medien zu überwachen. Sie sollen verhindern, dass Fehlinformationen über den NCPO, ‘National Council for Peace and Order‘ und das Königshaus verbreitet werden.
Am 25. Juni hielt das Zensurkomitee unter der Leitung von Polizei-General Adul Saengsingkaew eine erste Sitzung ab. Die Mitglieder setzen sich aus Polizeibeamten, Offizieren der drei Waffengattungen, der Behörde für Öffentlichkeitsarbeit, Beamten des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und dem Büro des Premierministers zusammen.

Ein Gremium soll die Nachrichten des Rundfunks abhören. Ein zweites verfolgt die Berichterstattungen des Fernsehens. Das dritte Kommando wird die Nachrichten der Printmedien kritisch begutachten. Die vierte Gruppe ist auf soziale Netzwerke und Internet spezialisiert. Abteilung fünf verfolgt Auslands-Nachrichten.
Sollten für den NCPO, ‘National Council for Peace and Order‘ oder das Königshaus nachteilige Nachrichten entdeckt werden, muss Polizeigeneral Adul und Armeechef General Prayuth Chan-ocha Bericht erstattet werden. (1, 2)

Der Zugriff auf bestimmte Webseiten ist nicht möglich. (3) Beim Versuch, auf eine blockierte Website zuzugreifen, werden Anwender auf eine Zielseite ‘TCSD.INFO‘ umgeleitet.
TCSD ist die Abkürzung der Technologie-Crime Suppression Division Police. Auf der Web-Seite erscheinen ebenfalls die Logos des Ministeriums für Informations-und Kommunikationstechnik, MICT, der Royal Thai Police, des TCSD und des Central Investigation Bureau, CIB.
Die melden klipp und klar:
„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten. Die von Ihnen angeforderte Informationen werden vom Central Investigation Bureau, der Royal Thai Police, und dem Ministerium für Informations-und Kommunikationstechnologie, MICT, blockiert.“

(*) Freude herrscht, ein Spruch des helvetischen Politikers Adolf Ogi
(*) http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Ogi
(1) http://prachatai.org/english/node/4168
(2) http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/53109-gremien-sollen-medienzensur-ueberwachen.html
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_im_Internet
(3) http://kurier.at/politik/ausland/medienzensur-thailand-verschaerft-medien-ueberwachung-medienvertreter-zeigen-sich-besorgt/72.145.429
(song, happy days) http://www.youtube.com/watch?v=1aXpty_1xo4
(song, happy days) http://www.youtube.com/watch?v=iL0Qt7IF8Q4&feature=kp