Allgemeine Verunsicherungen 2

Leben im Tropenparadies. Ich bin der einzige, der Missstände nicht nur erlebt, sondern beschreibt. Alle anderen geniessen die ewige Glückseligkeit sechsundzwanzig Stunden am Tag und nichts anderes. Warum sechsundzwanzig Stunden? Es gibt Zeiten, da empfindet man alles doppelt.
Eine unschöne Häufung fiel mir bei Sach- und Krankenversicherungen auf. Es geht nicht um mich. Ich habe keine Krankenversicherung in Thailand. Sachversicherungen wurden bis auf die Fahrzeuge aufgegeben.
Aber Versicherungsprämien für Einheimische bezahlen und am Ende zusätzlich Rechnungen begleichen, ärgert.

Besser unversichert sterben, als gar nicht 

Versicherungsagenten in Hinterindien sind bei näherer Betrachtung nichts anderes als Psychoterroristen. Ein knapp kapitalkräftiger Mensch wird zu Zahlungen gepresst, indem man sämtliche lauernde Gefahren, möglichst mit leidendem Gesichsausdruck, gelegentlichem Stöhnen, dazu unterstützenden Tränen in Auge und Arsch, dredimensional ausmalt. Diebe, Einbrecher, Feuer, Überschwemmungen, Unfälle, Verbrechen, unzählige Krankheiten, zuletzt lauert der Tod. Nach der dramatischen Aufzählung fast aller Risiken benötigt der Bearbeitete einen Psychiater, Beruhigungspillen oder Schnaps. In beiden Fällen leidet die Leber. Psychische Leiden sind von der Leistungspflicht ohnehin ausgeschlossen.
Diese Firmen benötigen keine Rohstoffe. Sie werden, wie das Kapital, vom Kunden selbst geliefert. Noch schöner wird es, wenn die Politik mitmischelt. So benötigt man für  Visumanträge für europäische Länder Unfall- und Krankenversicherungen. Die Probleme bei asiatischen Versicherern waren fehlender Beistand und noch schlechtere Zahlungsmoral.

Für einen der ersten Visumanträge benötigten wir eine Reiseversicherung. Wir bezahlten und erhielten eine grossartig ausgefertigte Police, ein grafisches Meisterwerk. Es sah aus, wie eine alte, amerikanische Eisenbahnaktie. Als wir einige Tage später wegen einer belanglosen Frage das Büro erneut aufsuchten, das Telefon wurde nicht beantwortet, war der Laden dicht und geschlossen. Keiner wusste, wohin sich die feine Gesellschaft verkrochen hatte. Aber die Botschaft akzeptierte den Wisch.
Seit den Schengen-Visa ist es Vorschrift, dass der Versicherer in einem Schengen-Land eine Niederlassung hat. Das Risiko, im Schadenfall leer auszugehen, wird kleiner.

Viele meiner Bekannten in Thailand verloren ihre gesamten Ersparnisse. Andere leiten im Hitzestau erfolgreich immer wieder erste Schritte dazu ein. Gegen Dummheit kann man sich nicht versichern.
Ein besonders tragischer Fall war die Krebserkrankung einer Thai Ehefrau in meiner weiteren Umgebung. In diesem Fall existierte keine finanzielle Vorsorge. Stark preistreibend wirkte der Umstand, dass die Kranke zeitweise bei ihrer Familie in Bangkok, dann wieder an ihrem Wohnsitz in Chiang Mai, gepflegt werden wollte. Für die junge Frau gab es keine Hilfe und sie starb, als dem Farang die Mittel ausgingen. Haus und Auto waren verloren wie das junge Leben.

Das war beste Werbung für die Versicherungsbranche. Man konnte mir einen umfassenden Schutz für die neue Lebensabschnittspartnerin andrehen. Die starken Argumente überzeugten sofort. Zufälligerweise gab es ein günstiges Schnäppchen, eine Kombination von Unfall, Krankheit, und Lebensversicherung. Sogar bescheidene Leistungen für allfällige Krebserkrankungen waren inbegriffen. Damit subventionierte ich AIA erneut.

Wie kundenfreundlich die Gesellschaft war, bemerkte ich rasch. In grösseren Krankenhäusern waren ihre Agenten stationiert. Zur Kostenoptimierung befragten sie teilweise die Patienten bereits vor einem allfälligen Arztbesuch. Als Dick während drei Jahren keine Leistungen beanspruchte, erhielt sie ein Upgrade.
Danach war sie wegen Kleinigkeiten zweimal im Spital. Trotz sauberen Abrechnungen fanden die spitzfindigen Gauner immer wieder Paragraphen, um sich vor Zahlungen zu drücken. Für einzelne Positionen waren bescheidene Höchstsätze deklariert.

In über vierzig Jahren traf ich nie auf annähernd kleinliche Vertragsauslegungen. Mein Sohn wurde als Schweizer in Singapur geboren. Die Krankenversicherung in der Heimat bezahlte klaglos. Hier ist ein Gewinn im Glücksspiel wahrscheinlicher, als die restlose Vergütung eines vertraglich versicherten Schadens. Für solche Fälle empfiehlt  sich eine Rechtsschutzversicherung für die Anwaltskosten. Pech hat man dann, wenn der gleiche Jurist gleichzeitig für das eingeklagte Unternehmen tätig ist.

Wenn immer ich das AIA Gebäude sah, kriegte ich Bauchschmerzen. Sie führten zu spontanem Stuhlgang. Des Putzens müde, verfasste ich mit wundem Po, Probleme gegen den Wind riechend, zwei Kündigungen und versandte sie eingeschrieben. Ein Brief ging an das Mutterhaus in Bangkok, der andere an die Tochtergesellschaft in Chiang Mai.
Chiang Mai retournierte die Kündigung wegen eines angeblichen Formfehlers. Bangkok dagegen bestätigte das Schreiben. In Chiang Mai ermüdete man nicht, weiterhin Rechnungen und Zahlungsaufforderungen zu senden. Es dauerte viele Schriftstücke, Unterschriften und etwa ein Jahr, bis endlich die Anteile der Lebensversicherung ausbezahlt wurden.

Gegenwärtig geniesst Dick Schutz von drei Versicherungen. Wie wenig sich dadurch änderte, erfahren sie in

Fortsetzung folgt

Ludwig Feuerbach

Beim Schildern der Episoden aus Hinterindien versuche ich meistens, ein neutraler Beobachter zu sein. Das ist eigentlich auf Grund meiner Erziehung, Schulung, der Literatur und Denkweise fast ausgeschlossen, genauso, wie es keine neutrale Schweiz gibt. Zufälligerweise stiess ich auf eine Arbeit, die vor 170 Jahren ohne Personalcomputer brillant verfasst wurde und verdeutlicht, wie unsere Denkweise, ähnlich einer Festplatte, formatiert wurde.

Ludwig Feuerbach: Das Wesen des Christentums. Band 1, Berlin 1956
Auszug aus dem Vorwort zur ersten Auflage 1841

Die in verschiedenen Arbeiten zerstreuten, meist nur gelegentlichen, aphoristischen und polemischen Gedanken des Verfassers über Religion und Christentum, Theologie und spekulative Religionsphilosophie findet der geneigte und ungeneigte Leser im vorliegenden Werke konzentriert, aber jetzt ausgebildet, durchgeführt, begründet – konserviert und reformiert, beschränkt und erweitert, gemäßigt und geschärft, je nachdem es eben sachgemäß und folglich notwendig war, aber keineswegs – wohlgemerkt! vollständig erschöpft, und zwar schon aus dem Grunde nicht, weil der Verfasser, abgeneigt allen nebulosen Allgemeinheiten, wie bei allen seinen Schriften so auch bei dieser nur ein ganz bestimmtes Thema verfolgte.

Vorliegendes Werk enthält die Elemente – wohlgemerkt! nur die und zwar kritischen Elemente zu einer Philosophie der positiven Religion oder Offenbarung, aber natürlich, wie sich im voraus erwarten läßt, einer Religionsphilosophie weder in dem kindisch-phantastischen Sinne unserer christlichen Mythologie, die sich jedes Ammenmärchen der Historie als Tatsache aufbinden läßt, noch in dem pedantischen Sinne unserer spekulativen Religionsphilosophie, welche, wie weiland die Scholastik, den Articulus fidei ohne weiteres als eine logisch-metaphysische Wahrheit demonstriert.

Die spekulative Religionsphilosophie opfert die Religion der Philosophie, die christliche Mythologie die Philosophie der Religion auf, jene macht die Religion zu einem Spielball der spekulativen Willkür, diese die Vernunft zum Spielball eines phantastischen religiösen Materialismus, jene läßt die Religion nur sagen, was sie selbst gedacht und weit besser sagt, diese läßt die Religion anstatt der Vernunft reden, jene unfähig, aus sich herauszukommen, macht die Bilder der Religion zu ihren eigenen Gedanken, diese, unfähig, zu sich zu kommen, die Bilder zu Sachen.

Es versteht sich allerdings von selbst, daß Philosophie oder Religion im allgemeinen, d.h. abgesehen von ihrer spezifischen Differenz, identisch sind, daß, weil es ein und dasselbe Wesen ist, welches denkt und glaubt, auch die Bilder der Religion zugleich Gedanken und Sachen ausdrücken, ja, daß jede bestimmte Religion, jede Glaubensweise auch zugleich eine Denkweise ist, indem es völlig unmöglich ist, daß irgendein Mensch etwas glaubt, was wirklich wenigstens seinem Denk- und Vorstellungsvermögen widerspricht. So ist das Wunder dem Wundergläubigen nichts der Vernunft Widersprechendes, vielmehr etwas ganz Natürliches, als eine sich von selbst ergebende Folge der göttlichen Allmacht, die gleichfalls für ihn eine sehr natürliche Vorstellung ist. So ist dem Glauben die Auferstehung des Fleisches aus dem Grabe so klar, so natürlich als die Wiederkehr der Sonne nach ihrem Untergang, das Erwachen des Frühlings nach dem Winter, die Entstehung der Pflanze aus dem in die Erde gelegten Samen. …
Mehr davon auf:
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Feuerbach,+Ludwig/Das+Wesen+des+Christentums/%5BVorworte%5D/Vorwort+%5Bzur+ersten+Auflage%5D

Mit leichtem Frust und weniger göttlicher Eingebung schrieb Feuerbach in der
Vorrede zur zweiten Auflage 1843
Die albernen und perfiden Urteile, welche über diese Schrift seit ihrer Erscheinung in der ersten Auflage gefällt wurden, haben mich keineswegs befremdet, denn ich erwartete keine anderen und konnte auch rechtlicher- und vernünftigerweise keine anderen erwarten. …

Ludwig Andreas Feuerbach * 28. Juli 1804, Landshut, † 13. Sept. 1872, Rechenberg, Philosoph und Anthropologe
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Feuerbach

Verheißungsvoller Nachwuchs?

Im Umkreis von 70 Metern leben unabhängig voneinander fünf Kinder. Sie alle machen ihren Erziehern das Leben schwer. Ein kleines Problem ist der hirnlose Umgang mit Technik. Besonders Fahrzeuge, Computer und Smartphones werden missverstanden und beliebig missbraucht.

Laut Aussage der Lehrkräfte sind etwa zehn Prozent der Schüler spielsüchtig. Sie vegetieren in ihrer eigenen Welt. Sie kennen weder Realität, Ordnung noch Gesetz. Sie betrügen und stehlen. Das ist  in vielen Filmen und Spielen üblich. Hätten sie Schiesseisen, würden sie gedanken- und skrupellos angewandt. Die Gewaltbereitschaft ist extrem hoch. Die Schule beschäftigt nun speziell für solche Kinder einen Psychologen. Ist es Prävention oder eher Schadensbegrenzung?

Der kleinste Gauner ist erst acht Jahre alt. Er erzählte seinen Lehrern mehrmals, er müsse dringend auf die Toilette. Er kam nie zurück, sondern rannte weg und setzte sich in den nächsten Spielshop. Die absolut unfähigen Pädagogen konnten sich gegen das Bürschchen nicht durchsetzen. Jetzt muss Mutter in der Schule neben dem Bengel sitzen und auf ihn achtgeben. 

Der benachbarte Polizeioffizier ist Vater einer hübschen Tochter. Sie hatte alles. Viel mehr, als man mit fünfzehn Jahren unbedingt braucht. Neben dem gesammelten elektronischen Schnickschnack hatte sie einen Freund. Sie verfügte über einen eigenen Wagen. Wir sahen sie längere Zeit nicht mehr. Sie lebt nicht mehr zu Hause. Sie klaute den Eltern fünfzigtausend Baht und gab nie Auskunft darüber, was mit dem Geld geschah. Sie ist offenbar genauso verstockt und starrsinnig, wie unser Nachwuchs Einbrecher. 

Ein hingebungsvolles Kapitel ist das Geschwisterpaar in der Nähe. Die halbwüchsige Frau wurde mehrmals aus Schulen geschmissen, weil sie schamlos mit ihren Reizen die Jungs aufgeilte. Während Mutter arbeitet, schleppt ihr Bruder zwecks Leibesertüchtigung Frauen an.

Stöhnen und Schreie der Lust erfüllen dann die von Jasminduft geschwängerte, von Schmetterlingen bevölkerte Luft.

Am letzten Sonntag staunte ich nicht schlecht, als keine fünf Meter vom Gartentor entfernt, auf dem Strässchen der Einakter: „Liebe auf dem Motorrad“ einstudiert wurde. Während sich zwei unverfroren der Liebeskunst widmeten, filmte ein dritter Jugendlicher mit Tablet oder Smartphone die eindrückliche Szene ausdrucksstarker Amateure..

Ausgerechnet danach wurde mein Zugang zu youporn wieder geblockt. Zu gerne hätte ich über den tiefempfundenen Heimatfilm, so an die zwölf Zentimeter dürften es gewesen sein, eine Geschichte geschrieben. 

Ähnliche Berichte:
http://www.bangkokpost.com/breakingnews/301268/schoolc-sex-clip-shows-weakened-society
http://www.youporn.com/
Zum Schmunzeln:
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/29586-ict-ministerium-verschwendet-steuergelder.html?utm_source=Wochenblitz+Clean+All&utm_campaign=76e730c1a7-Aktuelle+Nachrichten+aus+Thailand&utm_medium=email#contenttx

Kreisläufe und Kollaps

Als Dick an der ersten Elternsitzung der Schule teilnahm, war sie entsetzt über die unbeholfenen, aber um so eindeutigeren Skizzen und Sprüche auf den Tischblättern in den Unterrichtsräumen. Jedes Pornomuseum hätte die gesammelten Schweinereien gegen Bares gerne übernommen.
„Ich will dich vernaschen,“ stand in hundert Variationen, in zweiunddreissigtausend Farben, in Thai und sogar in Englisch mit haufenweise Fehlern. Vulgär genügen nebst Namen sieben Buchstaben. Abstraktionskünstler schafften dieselbe Aussage mit nur vier Schriftzeichen. SMS-Kurznachrichen Unkultur hinterläßt Spuren. Das ist begrüßenswerter angewandter Fremdsprachenunterricht, obwohl die Ausdrücke kaum aus den Lektionen stammen dürften.

Die Lehrer lassen die Schüler frisch fröhlich gewähren. Moderne Psychologie erklärt, keimende Kinderseelen und ihr sexuell bedingtes Mitteilungsbedürfnis sollte man nicht hemmen. Das könnte zu geistigen Blähungen, Konvulsionen sind nicht auszuschliessen – und damit zu traumatisch triebbedingten Verhaltensstörungen führen.

Ich bin blockiert und verhaltensgestört, weil wir in unseren Schulen weder Pimmel noch Titten auf Pultdeckel oder an die Wände der Bedürfnisanstalten malen durften. Sogar an der Uni kamen die WC Wände ohne die nun überall üblichen Graffiti aus.(1) Jetzt im hohen Alter leide ich im keuschen Kaff besonders darunter. Wenn eine Dorfschlampe verstohlen den Rock hebt um ihre Leibesblöße zu ventilieren, oder blitzschnell ihre Bluse bis zu den Brüsten hochzieht, fühle ich mich immer  angesprochen. Besonders dann, wenn das Fallobst günstig, oder gratis angeboten wird. Glücklicherweise bereichern nicht nur gelangweilte Mia Noi, Zweitfrauen dritter Klasse, das Leben im Dorf. Da wird noch richtig geheiratet.

In der Schule ließ man die Tische übermalen. Von weiteren Diskussionsrunden wurde Dick fortan ausgeschlossen. Die Aufsicht an der Schule ist mehr als mangelhaft. Es ist peinlich, was sich die Jugendlichen alles erlauben dürfen. In den Pausen wird bereits von dreizehnjährigen öfters eine schnelle Paarung, Fachsprache Quickie, eingelegt. (2)

Gestern vernahmen wir bei einem Spaziergang durchs Dorf unfreiwillig, zwei vierzehnjährige sollten eine Heiratsvereinbarung treffen. Zwei Elternpaare konferierten lautstark. Ein neues Kapitel Dorf-Seifenopfer ohne Bild. Diese Eltern vernachlässigten Erziehung und jegliche Sorgfalt. Sie wollten es nicht wahrhaben, daß ein junges Ding seit Monaten zwei bis dreimal pro Woche die Nächte und ihre schulfreie Zeit mit ihrem gleichaltrigen Freund verbrachte. Die Mutter muß zudem einen schweren Sehfehler haben. Bis zum sechsten Monat bemerkte sie nicht, daß ihre Tochter schwanger war. Als darüber hitzig gestritten wurde, hing sich das Mädchen so unsachgemäß auf, daß es gerettet werden konnte. Das ist in diesem Quartal mindestens die zweite Schwangerschaft in Mowglis Klasse. Abtreibungen sind gratis und weit verbreitet.

Wie erziehen nach der Geburt fünfzehnjährige Eltern einen Säugling? Wie ortsüblich gar nicht. Die Mutter wird, wenn sie nicht bereits wieder guter Hoffnung ist, als sechzehnjährige in einer Bar anschaffen. Wehe dem Farang, der auf die süße Kleine mit vielen Mandelaugen und einem beachtenswerten Vorbau dank Milchleistung, abfährt. Die Polizei wird ihn wegen Verführung einer Minderjährigen zur Kasse bitten oder gröberes Geschütz auffahren.

Wenn die Polizei, wie üblich, untätig bleibt, wird es für den naiven Farang noch teurer. In einer Art pseudoreligiösem Wahn, vielleicht ist es ein Gutmenschsyndrom, wird er versuchen, die junge Frau der Gosse, das heißt, dem angenehmen Leben in der Bar, zu entreissen. Dazu sendet er ihr regelmässige Unterhaltsbeiträge. Das ist nicht nur Entwicklungshilfe, sondern höhere Selbstbefriedigung, denn bei jeder Zahlung erinnert er sich an das liebreizende Wesen mit dem Besentrick. Würde ihn ein Richter zu Alimenten verknurren, risse er stocksauer das Maul auf. Er ist ahnungslos, daß diese verdorbene Kindfrau bereits mehrfache Mutter ist. Aber beim nächsten Besuch in Thailand wird er seine Süße mit Geschenken überhäufen und in seine Heimat einladen!

Wenn eine junge Frau, wie ich es erlebte, zwei oder gar drei großzügige Spender hat, könnte sie sich zur Ruhe setzen. Aber, je mehr Geld fließt, desto weniger hat sie. Es wird investiert, in eine Hütte für die Mutter, in Fahrzeuge, in falschen Schmuck, in schrille Klamotten und bodenlos ins Glücksspiel, denn man benötigt ja noch viel mehr. Für lohnende Treffer beim Glücksspiel sorgen üppige Opfer im Tempel. Sonst investiert frau in schwarze Magie.

Kritische Situationen für dämliche Damen entstehen nur, wenn die Herren Sponsoren ihren Urlaub in Hinterindien gleichzeitig antreten sollten.

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Quickie