Napoleons Kuhfladen

Samuispezis Kommentar beflügelte mich, Zeitangaben in Via Mala II einzufügen. Ich lebte mit mehreren Kindern und bin mit pubertären Symptomen knapp vertraut. Wenn der Vierzehnjährige das dringende Bedürfnis hat, Geschlechtsverkehr eingehend zu betrachten, verstehe ich das und habe nichts dagegen. Wie Fußball vermag diese Sportart bis ins hohe Alter zu begeistern und beglücken.

Das Trauerspiel hingegen, das seit zwei Jahren läuft, muß ich teilweise mitmachen, aber ich akzeptiere es nicht. Die meisten Ideen stammen nicht aus seinen Gehirnwindungen. Wir wissen es von Urhebern selbst, weil sie im Suff darüber lallten. In mancher Hinsicht litten sie unter mißratenen Nachkommen und konnten deshalb den Musterschüler nicht ausstehen.

Eine Kuh, in unserer Gegend könnte es ein veritabler Wasserbüffel sein, stand breitbeinig auf dem staubigen Sträßchen. Sie atmete schwer und hob stolz den Schwanz.  Mit einem leichten Grollen ergoß sich dunkelgefärbte Melasse aus ihrer Darmöffnung. Die zähe Flüssigkeit bildete auf dem Boden einen wohlgeformten Kuhfladen. Das Tier widmete sich zwecks weiterer Fladenvorbereitung bereits wieder einigen Grasbüscheln. Da kamen sie. Myriaden von Fliegen. Es war ein unvorstellbares Gedränge im Luftraum. Ein Summen und Brummen hunderter schillernder Flügel.

Und was hat das mit den Geschichten zu tun? Die Scheiße ist Geld. Die Schmeissfliegen sind Onkels Vasallen.

Ich danke für den Kommentar und die guten Wünsche.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kuhfladen-Bingo