Beeindruckende Aus- und Einsichten

Während zehn Jahren mit Dick durch dick und dünn geben Anlass zum Feiern, zusätzlich hat sie noch einen runden Geburtstag. Dabei besuchte sie mich damals, aus der fernen Provinz Phitsanulok, in Chiang Mai nur für einen Tag!
Seit Tagen sind wir auf der Flucht vor Satuns Mikroben und reisen in den Norden. Viel Zeit verbringen wir gegenwärtig, eingehüllt von dünnem Blech und Glas, in wenigen Kubikmetern heisser Luft. Die meisten Nächte teilen wir auf Flächen von knapp drei Quadratmetern. In Luxusherbergen mit doppelten Preisen, kann es ein Quadratmeter mehr sein. Frühstückstische sind noch kleiner. Das nennt sich dann innigliches, enges Zusammenleben.

Wir benutzen den AH2, den asiatischen Super-Highway Nummer zwei. Die freie Fahrt wird durch beeindruckend viele Rotlichter, Kreuzungen, trotz richtungsgetrennten Fahrbahnen entgegenkommende Fahrzeuge und unvermeidliche Wasserbüffel behindert. Während sie donnernde Lastwagen überholte, fragte die Lenkerin:
„Bist du noch glücklich mit mir?“
Friedlich grunzte ich:
„Wirklich sehr glücklich, danke. In drei Kilometern links abbiegen!“

Einen Augenblick später antwortete Dick:
„Da erleben wir aber einen echten Glücksfall. Wir könnten uns nicht einmal scheiden lassen! Wir sind nicht verheiratet.“
Amen.

Im Januar des letzten Jahres verlor ich über Nacht meine Selbständigkeit. Nun bin ich stark auf Dicks Hilfe angewiesen. Vorher war es äusserst angenehm, mit einem Schmetterling zusammen zu leben. Jeder Flügelschlag bedeutete Zärtlichkeit und frischen Wind.

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