Menschen verschlingen nicht nur Ratten und Ungeziefer

Vorsicht bei Traumreisen in Thailand. Da saß ich in einem fünf Sterne Restaurant, nach Guide Low, und guckte gleichzeitig die Insektenschwärme an, welche um die Lampen schwirrten. Dabei lief mir der Speichel aus dem Mund, weil ich zusätzlich die Speisekarte studierte.

Langusten an Wildbienen Honig und Beluga Kaviar, siamesische Wachtel-Lebermousse auf Orchideen-Wurzel Toast. Die Preise waren nicht nur gewürzt, sondern gesalzen. Ich hatte den dringenden Wunsch, den Hauben-Chef zu sprechen.
„Guten Abend großer Meister, „sagte ich.
„Ich möchte Sie fragen, aus was die siamesische Wachtel-Leber besteht.
„Ihr Besuch ehrt mich, lieber Gast. Diese Mousse ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen des Hauses….. Ich mische eine Wachtel-Leber mit einer Lanna-Elefanten-Leber.“
„Sie haben ebenfalls Elefanten Steak mit Pilzrahmsauce im Angebot.“
„Bedaure geehrter Herr, die Pilze sind wegen großer Nachfrage ausgegangen.“
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Krankenhaus: Verpflegung aus dem Supermarkt. Zeitungsenten

Anlässlich eines Arztbesuches im August, lernte ich die Gourmetküche des Krankenhauses kennen. Wir schlemmten zu dritt. Mowgli und ich ertrugen die Speisen nicht. Mit Bauchgrimmen saß ich auf dem Rückweg im Wagen. Kalter Schweiss auf Stirn und Nacken, liess mich in die Hose kacken. Schwerer Gardenienduft lag in der Luft, als ich zum Hause rollte.
Die erste Mahlzeit im Januar war nicht übel. Suppe, Hauptspeise, gefolgt von Früchten: Weiße Drachenfrucht mit schwarzen Punkten, ohne jegliches Aroma, dazu grüne Melone, absolut geschmacklos. Die orangefarbene Papaya schloss sich den anderen Früchten an und war kein Gaumenkitzel. Die Früchte wurden so grobschlächtig geschnitten, dass selbst der Chindlifrässer in Bern den Plausch daran gehabt hätte. Zum Frühstück wählte der geniale Küchenchef Saison-gerecht dieselben Früchte.
Später wählte ich Spaghetti Carbonara. Die Carbonara-soße entpuppte sich als
grau-weißer Bauklotz, versteckt unter einem Häufchen kalter Spaghetti.
Wir hatten nur einen Mikrowellenherd im Spital-Zimmer.
Dick beschaffte einen Wasserkocher und als Ergänzung eine elektrische Heizplatte mit zwei oder drei Pfannen. Sie kocht mit meinen Anweisungen Reis, Pasta und Polenta, Dazu gibt es oft Schweinsfilet oder frischen Fisch aus unserem Teich in Hang Dong. Ein Höhepunkt aus der Küche war Entenbrust a l’orange.
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Ein neuer Küchenchef übernahm im Sommer den Löffel. Wir bestellten probeweise ein Menü mit Pad Thai und Früchten. Die Saison war unverändert: Wassermelone, Drachenfrucht und Papaya.

Dick  deckte unsere Bedürfnisse in zwei benachbarten Großverteilern. Eines der Geschäfte bot Brot ohne Mengen von Zucker an. Italienische Salami von Negroni, Schinken aus Parma, Ravioli mit Spinat, Käse oder Fleisch-Füllungen weckten Erinnerungen.
In einem Laden sah Dick Entenlebermousse mit Portwein und kaufte sie. Ohne lange zu fackeln, liess ich Brot mit der Delikatesse belegen. Mein Magen reagierte negativ. Darauf sah ich mir die Zusammensetzung genauer an. Es war nicht die berühmt berüchtigte Stopfgänse-leber, sondern eine Mischung von 18 % Entenleber mit 6% Entenfett, Fett- und Lebern von Hühnern. Weiteres Fleisch stammte vom Schwein. Der Fettgehalt der Mischung beträgt 59%. Auf 99 Kilogramm Fleisch wird eine Flasche gespriteter Portwein beigegeben. Eine Delikatesse für Anal-fabeten unter den Feinschmeckern.
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Extreme Natureinflüsse in schwierigen Lebenslagen

Vor unserer Abreise besuchte mich wahrscheinlich eine saugfreudige Tigermücke in Satun und stach ungeniert zu. Während der Fahrt litt ich nach einer Woche an Symptomen eines Tropenfiebers. Die Armmuskeln wurden zeitweise durch kräftige Faust- und Fuss-schläge eines unsichtbaren Thaiboxers zermürbt. Gleichzeitig erzitterte ich an kurzen, jedoch heftigen Fieberschüben. Mühsam verteidigte ich im Halb-Delirium den Sitzplatz gegen das finale Abrutschen.
Wir hatten ein angenehmes Hotel in Nakhon Pathom. Das Restaurant bot neben süffigem Prosecco, aromatische Sezuan Süppchen, das zarteste Rindfleisch Hong-Kong zwischen Malaysia und Laos an.
Der Herr Oberkellner, ein hirnloser Dressman mit tadelloser Haarpflege, liess den Korken in meiner Rückengegend knallen. Mein rechter Arm zitterte durch die unnötige Artillerieübung derart gereizt, dass ich den Sprudel kaum degustieren konnte. Für wenige Sekunden verzauberten italienische Träume mein Fortsein.
Glücklicherweise wurden die Speisen von in rote Cheongsam, 長衫, gekleideten Frauen dargereicht, so dass wir den Flaschenmisshandler, Korkenschänder und Weinbanausen vergessen durften.

Das Fieber-Thermometer bestätigte meine Vermutung. Das Blut im Urin flüsterte einen Namen, der mir geläufig war: Dengue.
Seit der Operation in Chunphon schluckte ich täglich Antibiotika gegen bakterielle Infekte. Tropenfieber werden durch Viren ausgelöst. Antibiotika hilft nicht. Dagegen wirkt Tylenol fiebersenkend und lindert Schmerzen.
Die Nacht bot mit Tylenol gute Erholung. Das nächste Ziel Nakhon Sawan, war nicht zu weit entfernt. Wir konnten über die Strassen 321, später die 340, die mit reichlich Verkehr verstopfte AH2 meiden. In der Gegend nördlich von Suphan Buri werden entlang der Strasse oft gute Trauben angeboten. Wir hatten Glück und gönnten uns ein Kilogramm Beeren.
Mein Auge hing an der Uhr. Ich zählte die Sekunden bis zum Ziel. Krank auf Langstrecke war kein Vergnügen, eher Folter. Ich litt wirklich. Als ich beinahe kraftlos ins Bett rollte, knallte es laut im rechten Bein. Irgend etwas brach. Geschwollene Schenkel und Fuss bestätigten die Vermutung am nächsten Morgen.
Was fehlte zum vollständigen Glück? Ein Rahmenbruch am Rollstuhl oder eine Dynamitstange in einem finsteren Stollen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Cheongsam

Natureinflüsse in allen Lebenslagen, Fortsetzung

Nach drei Nächten im Hotel, ohne Traumfrühstück – warmes Spiegelei mit einem kleinen Stück Schinken, die an sich attraktiven Spiegeleier wurden im Kühlschrank gelagert – fand Dick kurz vor Mittag dank Garmin den direkten Weg zum Spital.
Sogar mit Navigationshilfen findet man das Ziel nur zufällig, sofern man sich nicht an die Anweisungen hält. Seit einigen Monaten und zwei Freundinnen in Satun hört die Frau weder auf Garmin, noch auf mich. Deshalb besuchten wir eines Morgens in Chumphon unter anderem unfreiwillig das bunte Gewimmel eines Markts. Die beschäftigten Marktweiber und Lastenschlepper unterschieden sich eindeutig vom Spitalpersonal.

Die zwei Chirurgen und sechs Pflegerinnen begutachteten die Wunde, wechselten den Verband und entliessen uns mit den besten Wünschen auf die Reise nach Prachuap Kiri Khan. Bevor wir Bang Saphan erreichten, hielt ich es nicht mehr im Wagen aus. Ich schlug vor, einen Halt für einen feinen Imbiss zu machen. Bang Saphan hat eines der bekannteren Krankenhäuser Thailands. Nicht wegen der qualifizierten Ärzte und Pflegerinnen, sondern weil es letztes Jahr in den Fluten brutal absoff.
Die Stadt selbst liegt nicht am Strand. Als ich später ein, zwei grössere Hotels sah, schrie ich als Mr. Garmin: „Stop!“ Die Fahrerin hörte nicht. Später stellte sie das Fahrzeug in der Nähe einer stinkenden, ungepflegten Fischküche ab. An Stelle eines süffigen trockenen Weissweins gab es ein Singah. Das Bier passte vielleicht zu Dicks Tintenfischen mit Chili, aber nur schlecht in meinen schmerzenden Körper. Meine Gemüse-, sprich Kohl-suppe war mit Unmengen Hackfleisch angereichert, enthielt Knorr Bouillon und reichlich Glutamat, wie mir eine Stunde später endlose Rülpser verrieten. Luxusgemüse wie Karotten, Kartoffeln oder Tomaten fanden meine Augen nicht.

Wir reisten in unser Hotel und besuchten darauf den nahen Strand. Als neue Attraktion am Stadtrand gab es dort einen sehenswerten Markt. Einigen Stücklein Durian konnte Dick nicht widerstehen, während ich weiter Kohlsuppe wiederkaute. Dick hatte Lust auf eine Massage am Markt. Ich wollte zurück ins Zimmer, weil dort ein Fläschchen Chardonnay ohne Eichenaroma wartete – zur klassischen Kohlsuppenaromabekämpfung.
Dick wurde nach langem Warten im Zimmer massiert. Im Restaurant versuchte ich währenddessen ein Clubsandwich samt Zubehör zu entsorgen. Ein unmögliches Werk ohne die emsigen Beisserchen von Frau Hungermagen.
Wir versuchten vergeblich einen Tag länger zu bleiben. Die Suite war leider bereits gebucht. Die letzte Etappe im Schlauch der Halbinsel nach Nakhon Pathom wartete.

Ein Zeitgemäss aromatisierter, schiefhängender Haussegen

Warum die Luftfeuchtigkeit in Satun geringer ist als in Chiang Mai begreift man rasch. Der Wind bläst zu neunundneunzig Prozent vom Südchinesischen Meer Richtung Andamanensee. Die hundert Kilometer über Land fressen allfällig hohe Feuchtigkeit weg. Die gemessene Feuchtigkeit im Haus liegt zwischen angenehmen fünfzig bis sechzig Prozent. Es fehlt nur noch ein Kohlekraftwerk im Raum Songkhla. Dann würden sich die Feinstaubwerte den Werten in Chiang Mai automatisch angleichen. Von der Andamanensee dagegen stammen unsere frischen Fische und Meeresfrüchte.

Dick bemerkte das Preisgefälle für getrocknete Garnelen. In Satun kostet ein Kilogramm ungefähr hundertvierzig Baht, während man in Chiang Mai fast das Zehnfache bezahlt. Sie kaufte getrocknete Goong und sandte sie per Post gewinnbringend in den Norden. Der Nachschub in Satun war beschränkt und stotterte.
Die Volksbefreiungsarmee ging unzimperlich mit den alteingesessenen Fischerfamilien um. Die uniformierten Würdenträger behaupteten, die Meerestiere würden durch die Fischer dezimiert. Sie beschlagnahmten Boote. Sie zerstörten einfache Garnelentrockner. Diese Fischer liefern ihre bescheidenen Erträge nicht in industrielle Tierfutterfabriken.
Menschen in Thailand, inklusive Buddhisten, haben bekanntlich nie genug. Dick überlegte kurz, wenn sie die Dinger selbst trocknen würde, könnte sie noch mehr Baht generieren. Sie übersah das kleine Problem beim Trocknen. Von einem Kilogramm verdunsten siebenhundertfünfzig Gramm unter Abgabe von Garnelendampf.

Ich war gegen eine Fischfabrik mit Geruchsbelästigung im Wohnhaus. Sie liess meine Einwände nicht gelten und brachte von Märkten Kiloweise Goong ins Haus. Wir sind nicht verheiratet. Meine Empfehlungen sind unverbindlich. Ich konnte sie dazu überreden, wenigstens die Kocherei vor dem Haus auszuüben.
Davonlaufen kann ich als Rollstuhlfahrer nicht. Hie und da mag ich einen bunt gemischten Crevetten-Cocktail mit schönen grossen Tieren. Dick brachte zwecks hoher Rendite, nur Kleinzeug ins Haus. Es roch so gewaltig, dass ich längere Zeit auf die Delikatessen verzichten kann. Sie gab zu, dass unsere Kühlboxe für Getränke während Reisen und sogar das Auto streng nach Goong riechen. Sie zeigte die Einsicht, dass bei einem Verkaufspreis von tausend Baht, kein grosses Geschäft winkt. Aber die Qualität, meinte Dick, sei unübertrefflich. Der Geruch auch, erwiderte ich.

Tip: Bei einem Todesfall liesse sich allfälliger Leichengeruch mit Garnelengeschmack oder Sambal Belacang, Malaysia – Singapur, ausmerzen. „When toasting belacan, be sure to open the windows and turn on the range hood or kitchen exhaust fan. The scent can be a little funky if trapped in the house. I usually toast my belacanin the summer when I can open the windows. A little peppermint and eucalyptus oil in a small candle lamp diffuser helps freshen up the place very effectively after the toasting.”

https://www.malaysianchinesekitchen.com/sambal-belacan/

Können Bierflaschen Reliquien sein?

Der Schritt von der Weinflasche des heiligen Antonius zu profanen Bierflaschen ist kurz. Während dem ich zahlreiche Tempel in und rund um Chiang Mai besuchte, Bekanntschaften mit Mönchen und Äbten pflegte, hatten meine Kollegen aus Engelland wichtigere Anliegen. Sie trafen sich immer am Freitagabend in der Loi Kroh Strasse und studierten eingehend Bier-Bars und weit wesentlicher, die Bier-Schlepperinnen. Dabei war die Mehrzahl dieser Deppen mit einheimischen Frauen, die sie natürlich in Bars kennenlernten, verheiratet.
Einige besonders Fleissige trainierten während der ganze Woche intensiv für den Freitag. War es die Bierröhre, die Leber, die Nieren oder die Harnblase, welche besondere Aufmerksamkeit und Pflege erforderte?
Loi Kroh Besuche gingen bei mir ans Limit. Erstens mochte ich Bier als Getränk nur als lebens-rettende Flüssigkeit kurz vor dem Verdursten. Zweitens konnte ich im Rollstuhl nicht alle zwanzig Minuten Wasser abschlagen. Toiletten für Behinderte gab es nicht.
Alle paar Jahre liess die Regierung verlauten, dass sämtliche Bars in der Loi Kroh geschlossen würden. Das waren wichtige Signale für meine Bekannten, um noch gründlicher zu feiern. Die überbordenden Exzesse führten zu Verkehrsunfällen, Bein- und Schädelbrüchen, wohl weil gelegentlich etwas Blut im Alkoholkreislauf fehlte. Die Schwerverletzten scheuten sich nicht, mich im Bedarfsfall um einen Rollstuhl zu bitten.
Ich begegnete den Kampftrinkern an Geburtstagen oder zum Truthahn an Weihnachten. Ihre auf Bier fixierten Verdauungsorgane ertrugen keine Thaispeisen. Ihre Frauen arrangierten sich und kochten für sich landesübliches Essen. Ich schmuggelte Wein zu den Gastgebern und schluckte dazu Thai Spezialitäten. Die Häuser dieser Farangs hatten zwei Küchen. Im Innern war die Farang –Küche mit Kühlschränken, Mikrowellen und Toaster. Auf luxuriösen Geräten wurde Frühstück mit Eiern, Speck und Würsten gebraten. Eine bescheidene Aussenküche diente für Thai-Food.
Während sich die Engelländer vorwiegend um aufgetakelte Wesen mit extremer Kriegsbemalung aus Chromstahlstangenhaltung kümmerten, trank ich im Dorf unter dem Sternenhimmel Wein mit biologisch gackernden Landhühnern aus Bodenhaltung. Als asoziales Wesen wurde ich unter den Säufern als Womanizer verschrien.
Wenn ich selten genug in der Nähe der Loi Kroh Strasse war und meine Leber verzweifelte Durstsignale zum Hirn sandte, drehte ich den Rollstuhl. Dann rollte ich zum Imperial Mae Ping Hotel und dort in die Lobby Bar. Das ausgebildete, freundliche Personal mixte Cocktails nach Barbuch mit Messbechern. Der weitverbreitete Betrug mit verwässerten Spirituosen fand nicht statt. Danke für die angenehme Zeit! Reliquien könnten folglich ebenfalls Schnapsflaschen sein.
In unmittelbarer Nähe der Bar gab es nicht nur für Notfälle eine Toilette.

Erinnerungen an Kuah

Wir verbrachten interessante Tage auf Langkawi. Ich erwartete eigentlich mehr Dekorationen zum Frühlingsfest im Städtchen. Aber Kuah ist nicht Melaka oder Penang. Gefeiert wurde diskret öffentlich kulinarisch. Gleich nach der Ankunft erledigte ich meine Banküberweisung. Meine Situation war wesentlich kritischer, als ich sie beschrieb und verharmloste in: „Ganz kleine Probleme für medizinischen Nachschub.“ Sensemann und Sensefrau – gleichberechtigt – grinsten hämisch im Hintergrund: „Wir schaffen das!“
In der Nähe der Bank fand Dick in einem Laden eine Flasche Freixenet Cordon Negro. Wir verspiesen îm Rootian ein Won Ton Süppchen. Frisch gestärkt registrierte ich mich danach im Hotel, um die Cava zu kühlen.
Kaum hatten wir den kalten, prickelnden Schaumwein genossen, mussten wir in den Ausgang. Der letzte malaysische Feiertag verlangte Opferbereitschaft. Wieder fand Dick ein Schmankerl, einen siebenjährigen Syrah aus Barossa Land. Wir besetzten den letzten freien Tisch im Rootian und bestellten einige Schweinereien, beispielsweise süss-sauer, zu unserem überragenden Tropfen ohne Pfropfengeschmack.
Auf diese Weise verschwendeten wir unsere Lebenszeit. Einmal besuchten wir einen Gemischtwaren-Laden. „Die haben doch nichts,“ meinte Dick auf dem langen Weg von zwanzig Minuten. Nach dem Erwerb einer Handtasche, war sie anderer Meinung. Ich benötigte Pilzsauce von McCormick. Seitdem meine Hände beinahe gelähmt sind, kann ich Saucen nicht mehr nach meinem Empfinden zusammen stellen. Als Grundlage benutze ich nun Beutelmischungen und ergänze mit frischen oder getrockneten Pilzen und knackigen Kräutern. Zusätzlich zur Sauce fanden wir nach Jahren endlich Noilly Prat, der einzigen Grundlage von erstklassigem Martini Dry. Eine neu entdeckte Schokolade erfreute uns.
Wir verspiesen und tranken alles, was wir in Satun vermissen. Eine einzige Mahlzeit, erhielt die Note ungenügend. Es war ein „Western Establishment“, welches noch vor wenigen Jahren empfehlenswert war.
Mein lebenserhaltendes Paket erreichte uns am Samstag. Am Sonntag traten wir (leider) die Rückreise nach Satun an. Die Vorräte im Koffer hätten für drei weitere Tage Schlemmerleben gereicht. Leider war es im Hotel unmöglich, den Transfer vom WC in den Rollstuhl zu bewältigen.

(1) https://hinterindien.com/2018/02/16/ganz-kleine-probleme-fuer-medizinischen-nachschub
(2) https://de.wikipedia.org/wiki/Freixenet
(3) https://en.wikipedia.org/wiki/Wonton
(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Noilly_Prat