Langkawi

Am 5. Oktober, kurz nach vier Uhr, landete die Maschine auf dem Langkawi International Airport. Aus der Höhe zeigte sich recht eindrücklich die majestätisch gelegene Hauptinsel, umgeben von einem Kranz Inselchen im blaugrünen Wasser der Andamanensee. Fingerdocks, Airbridges, gibt es noch nicht. Die Passagiere durften gesundheitsfördernde, altmodische Treppen benutzen. Per Taxi gelangte ich ins bestgeführte Hotel der Stadt Kuah. Die Einwohner der Stadt leben beinahe stressfrei. Sie liessen sich durch die lautstarken Rufe der Muezzin zu Gebeten beim Essen kaum stören. Die Menschen sind aussergewöhnlich freundlich und hilfsbereit.
Die Beamten der Insel zählten ungefähr sechzigtausend Einwohner. Den höchsten Anteil stellen Bumiputras, eingeborene Malaien. Daneben gibt es alteingesessene Bewohner aus China und Thailand. Das Gastgewerbe beschäftigt vorwiegend Angestellte aus den Nachbarländern, sowie Indien und Nepal.
Nach wenigen Nächten fand ich eine neue Unterkunft in der Nähe des ersten Hotels. Das komfortable Haus mit Bar, Zigarren und Wein war leider ausgebucht. Die neue Herberge mit arabischer halal Küche, behagte nur teilweise. Mir fehlten zum gegrillten Hummer mit Kardamom, sündige Flüssigkeiten wie Arak.
Nach einer Woche in der Stadt wünschte ich dann, von Meeresbrisen erfrischt zu werden. Einen knappen Kilometer von den bisherigen Standorten entfernt, immer noch auf Stadtgebiet, fand ich ein Zimmer. Zahlreiche Makanan Laut, Seegetier-Anbieter, Arak-, Schnaps- und Weinhändler, Wäschereien und Kedai Rambut, Institute für Haar und Körperpflege, liessen die Umgebung eines fast idealen, leider schlecht gepflegten Hotels sympathisch wirken.
Zwei Tage später traf Dick von Chiang Mai ein. Ich war froh. Sie half mir beim Bewältigen der Auswirkungen des starken Dünnpfiffs, der mich – wie ich es befürchtete – nach dem Genuss eines Sandwichs aus der Monsterküche, traf. (1)
Am Freitag ergriffen wir planmässig die Flucht in die Gegend von Pantai Cenang, einem berühmt berüchtigten Strand. Wir logierten in einem aussergewöhnlichen Hotel, weg von Strand und Sand, in Temoyong. Die Garten-Anlage mit mehreren zusammenhängenden Schwimmbecken, Rutschbahnen und beeindruckenden Wasserfällen, lag am Fusse eines von Dschungel bewachsenen, von Affen bewohnten, Hügels.
Preisgünstigere Unterkünfte in Strandnähe bieten teilweise wunderbare Aussicht, jedoch ausser beissendem weissem Sand in den Leintüchern, wenig Komfort.
Wir alten Knacker ziehen Behaglichkeit ud Ausicht bei kühlen, mit Eis und Frostschutz versetzen Getränken, vor. Verglichen mit dem hohen Standard auf Sabah, sind die Hotels eher unterdurchschnittlich eingerichtet. Es gibt wenige, teilweise abgelegene, teure Luxus-Resorts. Die landschaftlichen Schönheiten, die Unberührtheit der Natur im Innern der Insel beeindrucken. Palmölindustrie und überbordernder Massentourismus fassten noch nicht Fuss.

(1) http://wp.me/p2ljyL-1yY
Einige Bilder vermitteln Eindrücke aus Kuah. 1153 segler
1117 Schuhe
1135 Stadteil Kuah
1072 Rad
1079 Meer Inseln
1120 Bike
1142 BVtowers
1124
Köchinnen Kuah
1138 Kuah

Goon als Selbstversorger für Frischfleisch

Dieser Bericht dürfte Veganer, Vegetarier und Amphibienfreunde wenig freuen. Im Futter für Lieblingshaustiere, seien es Hunde oder Katzen, sind tierische Eiweisse gebräuchlich. Selbst verwöhnte Stubentiger vegetarischer Tierhalter des Dorfes, holten sich ihre Proteine während des Ausgangs in freier Wildbahn in unserem Garten, egal ob Mäuse, Ratten, Kaninchen, Fische oder Vögel.

Warum soll ein vierjähriges Kind nicht für seine Lieblingsernährung sorgen, wenn es bei Vierbeinern üblich ist? Seit ich im August das Dorf verliess, gab es keine Cervelats für hungrige Kinder mehr. Weder wie rote Krebse gebraten, noch fein geschnitten als knackige Salate, mit Kräutern, Knoblauch, Zwiebeln, Essig und Öl gemischt.
Schweinsfilet wurde ebenfalls zur Rarität. Vom Preis her wäre dieses Fleisch erschwinglich. Nur zubereiten können es die mandeläugigen Ureinwohnerinnen nicht. Nach einer halben Stunde in rauchig heissen Bratpfannen, erfreuen angebrannte Fleischfasern keine Gaumen. Sie dienen bloss zur Stärkung der Kaukraft und der Festigung des Zahnfleisches.

Sie kennen die 1,5 Liter fassenden Wasserflaschen aus Kunststoff. Solch leere Flaschen dienen Goon als Froschbehausungen. Einige zusätzliche Löcher versorgten die Quartiere der Tiere mit Frischluft.
In jeder Flasche wohnte anfänglich eine Kaulquappe. Täglich wechselte Goon Wasser und spülte sorgfältig die Exkremente heraus. Er fütterte die Tiere liebevoll, sprach zu ihnen und beobachtete deren Wachstum. Nach ungefähr fünf Wochen füllten die Frösche fast die Abmessungen der Flaschenböden und wurden damit schlachtreif.
Weniger gewissenhaft, dafür unter Einsatz von Antibiotika gezüchtete Frösche, werden auf dem Markt in Hangdong als Massenware für hundertzwanzig Baht pro Kilogramm verschleudert. Frosch
Thais zerhacken die kompletten Frösche und mischen Fleisch und Knochenteile im Kochtopf mit Fischsauce, Kräutern und Gemüse.
Goon als Feinschmecker verzehrt nur gebratene oder gedünstete Schenkel. Das kann er sich als Selbstversorger leisten. Das Schlachten der Tiere und die Zubereitung besorgen immer noch die Eltern.

Der lange Weg zum Long Island Tee

Die Insel Langkawi bietet eigentlich ideale Voraussetzungen für ‘Long Island Tea’. Es wimmelt von Duty Free Shops. Die meisten verkaufen Haushaltartikel mit französischen Namen ‘Made in China‘. Angeboten werden zusätzlich verlockende Süssigkeiten und Snacks aus aller Welt, sogar aus Korea. Die vollschlanken Einheimischen und Gäste vom Festland kaufen unheimliche Mengen davon.
Daneben findet man Geschäfte, welche lebensgefährliche Artikel wie Tabak und Arak, Alkohol, verkaufen. Süssigkeiten dagegen sind harmlos. Die wenigen Kalorien sind gewichtserhaltend.

Zuvor lebte ich einige Tage in einem Hotel mit arabischer Küche. Alle Speisen enthielten reichlich Kardamom. Die servierten Mengen waren noch grösser als üblich. Ich bestellte Reis mit Hammelfleisch. Das Fleisch war hochkarätiges Schaf, triefend vor Fett, garniert mit echten Sehnen und Knochen. Das Stück wog sicher anderthalb Pfund. Der würzige Langkorn-Reis hätte in Nordthailand gut für zwei Tage gereicht. Eine Schüssel Bock-Suppe war im günstigen Aktionspreis inbegriffen. Mir fehlte ein wuchtiger Wein zum Spülen. An Stelle von verbotenem Alkohol gab es, im Angebot enthalten, ein warmes halal Süssgetränk mit mindestens fünfzehn Prozent Zucker.
Am Spätnachmittag darauf, beehrte ich meine Lieblingsbarfrau mit einem Besuch, um die Speiseröhre vom restlichen Hammelfett zu befreien. Während der Happy Hour war ich, wie üblich, der einzige Gast. Kuah Strand Genau nach einer Woche wechselte ich das Hotel in Kuah zum dritten Mal. Sicht auf Meer und Inseln, versprach der Prospekt. Nach der Ankunft erkundete ich das beachtliche Gelände. Am Strand gab es ein Restaurant und eine Bar. Die Speisekarte war in ihrer Vielfalt umgekehrt proportional zur weitläufigen Küche. Ein einsamer Mann werkelte verloren darin. Ich hoffte insgeheim, dass er bei Regenwetter mindestens ein geniessbares Sandwich anfertigen könne.
Die Getränkekarte sah nicht wesentlich besser aus. Zwei Weine, ein Weisser und ein Roter, mit dreifachem Zuschlag auf dem Einstandspreis, wirkten wenig ermutigend.
Erfreulich günstig dagegen waren die aufgeführten Cocktails. Nach der Weltstadt Melaka fand ich endlich den Long Island Tea wieder.

Es war warm. Der Hotelwechsel forderte Opfer. Ich bestellte einen Inseltee. Meine Bestellung löste bei der Belegschaft im Bereitschaftsmodus wartend, Ratlosigkeit und Bestürzung aus.
„Wenn sie den Tee nicht mischen können, schütteln sie bitte einen Singapur Sling“, sagte ich entgegenkommend.
Dann wurde telefoniert. Das Personal rannte in alle Himmelsrichtungen. Beruhigender Weise stürzte sich kein Nichtschwimmer in die laue See. Nach geraumer Zeit, davon gibt es in Malaysia viel, fast wie Wasser im Meer, hatten wir eine Aussprache. Die Situation war unerfreulich:
1. Der Barmann hatte seinen freien Tag.
2. Es gab kein Wachholderbeerendestillat, englische Kurzform Gin.
3. Gin wurde vor zwei Wochen bestellt, aber noch nicht geliefert.
4. Folglich konnten Cocktails, welche Gin enthielten, nicht gemischt werden.
5. Sofern nicht aller Tequila gesoffen wurde, würde man mir einen Tequila Drink mixen.

Der nächste Laden in Kuah, der mindestens zehn Liter Gin lagert, ist zu Fuss – mit Rollator, knapp zehn Minuten von der Strand-Bar entfernt. Das Fahrrad wurde in Malaysia offenbar noch nicht erfunden. Aber vom elften bis zum achtzehnten Oktober, findet in LANGKAWI die INTERNATIONAL MOUNTAIN BIKE CHALLENGE statt.

Überfressgesellschaft

Störend finde ich in vielen Teilen von Südost-Asien, den grosszügigen, ja verschwenderischen Umgang mit Nahrungsmitteln. Wenn bei einer Einladung nicht mindestens fünfzig Prozent der angebotenen Delikatessen fortgeschmissen werden, gelten Gastgeber als Geizhälse.
An Dorffesten in Nordthailand verschlangen am Ende die Hunde überzählige Brathähnchen. Was die vollgefressenen Köter kotzten, kauten und verdauten die Ratten. Sie legten an Gewicht und Trägheit zu und wurden Opfer hungriger Schlangen.
Weil ein Schlänglein, vielleicht litt es an Sehschwäche, eines von Kleptomanewitschs Hündchen verschluckte und darauf einen Verdauungsschlaf benötigte, fing der Tierfreund die schnarchende Schlange mit Hund im Schlund. Herr Kleptomanewitsch beabsichtigte, den gefüllten Lindwurm in einem Kochtopf zu verarbeiten. Europäer essen bekanntlich gefüllte Gänse.

Sogar Familien mit finanziellen Problemen werfen täglich Lebensmittel weg. Entspricht dieses Verhalten traditionellen Überlieferungen oder können Köchinnen und Köche schlicht nicht rechnen? kauboi Letzte Woche widmeten sich die Medien Malaysias dem Problem. Es wurde berechnet, dass täglich achttausend Tonnen, das sind acht Millionen Kilogramm, Lebensmittel weggeschmissen werden. An Fest-und Feiertagen steigt die Menge auf zehn Millionen Tonnen. Aber noch lange nicht alle in Malaysia leben im Überfluss.
Achttausend Tonnen Lebensmittel könnten sechs Millionen Menschen ernähren. Auf dieser Welt darben über eine Milliarde Leute und leiden an Hunger und Unterernährung.

Wir alle, Einzelpersonen, Familien, Kantinen, Restaurants und Hotels beteiligen uns an diesem Unsinn. Überflüssige Nahrungsmittel werden gedankenlos in Kehrichtsäcken oder im Klo entsorgt. Abfuhr und Deponierung des Materials verschlingen noch einmal hunderte Millionen Ringgit pro Jahr.
Fettleibigkeit, Übergewicht und damit verbundene Gesundheitsprobleme sind weit verbreitet. Sogar Schulkinder sind betroffen.
Eigentlich wären Buffets zur Selbstversorgung ideale Speiseangebote, sofern der Verstand mitmacht. Jeder sollte in der Lage sein, Hunger und Fassungsvermögen abzuschätzen und sich entsprechend bedienen. Aber da wird sinnbefreit und gedankenlos Futter angeschleppt, das niemand verzehren will oder kann.
Das Frühstück ist im Zimmerpreis inbegriffen! Oh ja, ich beglich es mit meinen, im Schweisse meines Angesichts, schwer erarbeiteten Scheinchen.

Die hübschen Kleinen lernen die Verschwendung spielend schnell, denn sie spielen mit dem Essen. Mama würde den verschleierten Mund nie aufmachen und erklären:
„Klein-Ali, der grimmig dreinblickende Farang findet es nicht reizvoll, wenn du deine, mit gelbem Rührei, roter Konfitüre und grünem Kaugummi verzierten Patschhändchen, an seiner Hose abwischst.“

Durch Kleidung, Kreuze und Turbane geben Zeitgenossen sämtlicher Geschlechtsorientierungen zu erkennen, dass sie gläubig sind und höhere Wesen bedingungslos verehren. In Thailand könnten es mittlerweile Generäle sein. Glaube, gepaart mit Unvernunft, zeigt absolute Respektlosigkeit gegenüber jenen höheren Wesen, die wir verehren, der Schöpfung und den Mitmenschen. (1)
Mir schlug dieses arrogante Fressgebaren zahlreicher Statisten kurz nach Sonnenaufgang auf den überempfindlichen Magen. Fortan verzichtete ich auf das grandiose Frühstückstheater im Hotel. Im Grunde weiss ich, dieses Opfer bringt, ausser dass Ali nun mit verkleisterten Händen frei herum läuft, schlussendlich nichts.

(1) ‘Doktor Murkes gesammeltes Schweigen’ ist der Titel einer Kurzgeschichte von Heinrich Böll.
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Doktor_Murkes_gesammeltes_Schweigen
(1) http://www.youtube.com/watch?v=-JQ6NzeMsGU

Alte und neue Mauern in Malaka

In den vergangenen Jahren klickte ich fasziniert die spärlichen Reste des alten Malaka an ausgetrampelten Touristenpfaden. Diesmal richtete ich meine Blicke auf neuere Bausünden. (Weitere Abbildungen:
http://hinterindien.com/2014/09/28/einige-unterschiede-zwischen-phonphat-und-malaka/) hatten1 Gezielter Abbruch längst vergessener Geschichten.Rosario1 Ich stöberte noch einige letzte, nicht zweckentfremdete Bruchstücke, der Ruine der Capela Ermida de Rosario auf. Sie wurde um 1700 erbaut und ersetzte eine Saint Lorenzo, Sankt Lawrence Kapelle, welche die Portugiesen im 16. Jahrhundert ausserhalb des Forts, Fortaleza de Malacca, errichteten. text Der Zerfall der Kapelle begann, als einige hundert Meter entfernt die Kirche St. Peter 1710 eingeweiht wurde. Dieser alte Andachtsort wird von zahlreichen Gläubigen für Gottesdienste aufgesucht.St.Peter1
StPeter Während meiner Anwesenheit dienten die Überreste der Capela Ermida de Rosario respektlos zum Trocknen der Bodenbeläge einer benachbarten Kneipe Rosario Ein letzter Hauch gepflegter Nostalgie in derselben Gegend. Gegenwärtige Vergangenheit

Kranke Bankautomaten

Kleider, Taschen, Schuhe. Dick inspizierte internationale Geschäfte in Malaka. Vor langer Zeit fand man diese edlen Boutiquen nur in Barcelona, Mailand, Paris und New York. Unter dem Stichwort Globalisierung wird hochgejubelter Plunder überall angeboten.

Säule Ich interessierte mich mehr für Geldbeschaffungsautomaten. Sie sind nur mit Vorsicht zu benutzen. Gerissene Gauner versahen die Geräte, wie in Thailand, mit Lesern an Tastaturen und Karteneingaben, um anschliessend Konten leichtfertiger, nichtsahnender Kunden zu plündern. Das machen weltweit Edelboutiquen wesentlich subtiler.
Thailands neuer Premierminister, General Prayuth Chan-ocha, empfahl seinen hoch verschuldeten Landsleuten am Fernsehen: „53,8 Prozent der Thais sind bei Banken verschuldet. Sie können das Problem lösen, indem sie nicht zum Shopping gehen.“

In einer abgelegenen Ecke standen drei Geräte verschiedener Banken. Gelegentlich kamen unbehaglich üble Typen vorbei, denen ich weder Kredite, noch Konten gewährt hätte. Sie hantierten lässig nach Noten. Sie kitzelten körperbetont den letzten Ringgit aus den Blechmaschinen. (1)

Dann beobachtete ich Merkwürdiges. Banken entsenden üblicherweise zwei uniformierte Fachleute zur Wartung oder zum Auffüllen der Geräte. Am hintersten Gerät machte sich ein einzelner Mann, ein Zivilist, an die Arbeit. Er bewegte den Innenteil des Gerätes aus dem Blechkasten und fingerte daran herum. Was er genau machte, konnte ich aus der Ferne nicht erkennen. Für ein Foto mit dem Teleobjektiv aus der Hand war es zu dunkel. Für eine Nahaufnahme mit Blitz fehlte mir der Mut oder der Long Island Tee.

Zehn Tage darauf las ich die Morgenblätter. Aus achtzehn Geldautomaten beschafften sich listige Kriminelle zwischen Kuala Lumpur und der weiteren Umgebung über drei Millionen Ringgit. Ihr Vorgehen war äusserst raffiniert.
Mit den Programmen Backdoor.Plotus und Backdoor.Padpin manipulierten die ausgebildeten Spezialisten ältere ATM-Geräte. (2) Darin waren teilweise noch Leser für optische Speicher, CD ROM, installiert. Mit dem Trojaner ulssm.exe setzten die Schurken die Logik schachmatt und plünderten anschliessend unbehelligt Geldvorräte der Banken. Dann verstopften die dreisten Diebe die Kartenleseöffnungen mit Papier oder Zigarettenkippen, um weiteren Anwärtern den Zugang zu Bargeld zu blockieren.
Das Programm Backdoor.Plotus ermöglicht den Bezug von Geldscheinen sogar über mobile Telefone. Gleichzeitig schaltet es lokale Netzwerke aus und verhindert damit die Alarmierung der Zentralen.
Handwerk hat goldenen Boden!

Quellen:
Nicholas Cheng, http://www.thestar.com.my 1. Okt. 2014
Presenna Nambiar, newsdesk@thesundaily.com 1. Okt. 2014

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Ringgit
(2) http://www.symantec.com/security_response/writeup.jsp?docid=2013-101123-2819-99

Bullshit-Index :0.11
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.
(l) http://www.blablameter.de/index.php

Gesundheitliche Gefahren in Malaysia

Die grösste Gefahr lauert in den Kochtöpfen. Die Menschen essen zu viel. Sie schleppen Übergewicht mit sich herum. Sie leiden unter Zuckerkrankheit. Reichliche, zudem falsche Ernährung bewirken hohe Blut-Cholesterinspiegel.
Interessant: Cholesterinsenker stellen das weltweit umsatzstärkste Segment des Pharmamarktes dar. Bereits vor zehn Jahren wurden mit Cholesterinsenkern weltweit Umsätze von 27 Milliarden US-Dollar erzielt.Kedai Makanan
Bis im September 2014 wurden in Malaysia 68’144 Fälle von Dengue-Fieber registriert. Das ist das Vierfache gegenüber der Vergleichsperiode vor einem Jahr. 2014 starben bereits 131 Menschen.
Unter dem Einfluss der Militärregierung sind in Thailand seit Beginn des Jahres nur 6’420 Personen an Dengue erkrankt, so wenig wie seit 5 Jahren nicht mehr. (Das illustriert deutlich, dass Zivilregierungen wenig taugen oder Militärs bessere Statistiker haben.)

Die Gesundheitsbehörden in Malaysia klagen allgemein über einen Anstieg der Infektionskrankheiten. Sie machen vor allem illegale Einwanderer dafür verantwortlich. Eigentlich wären Vorsorge-Untersuchungen für ausländische Studenten und Arbeiter obligatorisch. Schwarzarbeiter kümmern sich kaum um staatliche Vorschriften und Gesetze.
Tuberkulose verbreitet sich ungehindert. Die Sterberate durch Tuberkulose ist höher als bei Dengue.
Von 1‘270‘000 Gastarbeitern versäumten 45‘000 die Zweituntersuchung. Ein zeitlich begrenzter Straferlass der Regierung für ungefähr 1‘300‘000 Schwarzarbeiter steigerte die Erfolgsquote für Untersuchungen kaum. Nur 400‘000 Illegale meldeten sich. Von diesen hatten 24’000 Menschen ansteckende Krankheiten.

Impfstoffe gegen Tuberkulose, Diphterie, Kinderlähmung, Keuchhusten und Hepatitis B sind vorhanden. Diese Krankheiten waren, wie Lepra, praktisch ausgemerzt. Nun werden diese Seuchen wieder durch Leichtsinn und Dummheit verbreitet.

Als vorsichtiger Mensch trinke ich viel Tee zur Bekämpfung von Bakterien und Viren. Zum Frühstück mag ich Pefferminztee. Am späteren Nachmittag, nach anstrengenden Wanderungen, bestelle ich üblicherweise ‘Long Island Tee’. Dieser Tee ist verwandt mit einem Getränk namens ‘Borneo Tea Party’ aus Kota Kinabalu. (1) Der feine Unterschied ist, in ‘Borneo Tea Party’ wurde weniger Eis, dafür mehr Schnaps verwendet.

Annie Freeda Cruez, Foreign ills, The sun, 29. Sep. 2014 (2)
(1) http://hinterindien.com/2014/01/15/borneo-tee/
(2) http://en.wikipedia.org/wiki/The_Sun_(Malaysia)